SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,35 € | 63,64 € |
| 30 | 6,70 € | 60,29 € |
Das Schrägkugellager 7205 ACCBM von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt die kompakten Abmessungen 25x52x15 mm.
Das Schrägkugellager 7205 ACCBM ist als einreihiges Lager für kombinierte Belastungen ausgelegt, bei denen gleichzeitig radiale und axiale Kräfte auftreten. Die Laufbahnen im Innen- und Außenring sind in axialer Richtung gegeneinander versetzt, sodass die Kraftübertragung unter einem definierten Winkel erfolgt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich diese Ausführung durch Formstabilität und Härte aus. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm entspricht das Bauteil gängigen Einbauräumen im Maschinenbau.
Das einreihige Schrägkugellager ist speziell auf hohe Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Radialbelastung abgestimmt. Da eine einzelne Lagereinheit Axiallasten rein einseitig aufnimmt, erfolgt die Lagerung in vielen Konstruktionen zusammen mit einem Gegenlager. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch erleichtert dabei den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen.
Vor dem Einbau ist die Ausrichtung der Lastrichtung zu prüfen, da die Lastaufnahme konstruktionsbedingt ausschließlich in eine axiale Richtung erfolgt. Für wechselnde Axialkräfte empfiehlt sich eine paarweise Montage in O-, X- oder Tandem-Anordnung. Anschlussmaße der Welle (25 mm) und des Gehäuses (52 mm) müssen exakt mit den Lagerringen übereinstimmen. Eine ausreichende Schmierstoffversorgung hält den Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen des 100Cr6-Stahls reibungsarm.
Charakteristisch für diese Bauart sind die in axialer Richtung gegeneinander verschobenen Laufbahnen von Innen- und Außenring. Diese Geometrie ermöglicht die Kraftübertragung über schräg verlaufende Wirkungslinien, sodass das Lager radiale und einseitig axiale Belastungen gleichzeitig aufnimmt. Als Werkstoff dient durchgehärteter 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm besitzt das Bauteil standardisierte Hauptabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht die direkte Abstimmung auf passende Wellen- und Gehäusepassungen im Maschinenbau.
Konstruktionsbedingt durch unterschiedliche Schulterhöhen an den Lagerringen stützt das einreihige Schrägkugellager Axialkräfte rein in einer Richtung ab. Treten wechselnde oder entgegengesetzte Axialkräfte auf, werden zwei Lager gegeneinander angestellt, üblicherweise in O- oder X-Anordnung.
Verwendet wird Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Oberflächenhärte sowie Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt aus. Der Stahl ist auf anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen und typische Betriebstemperaturen im industriellen Umfeld ausgelegt.
Ausgeführt ohne Nut oder Flansch verlangt der zylindrische Außenring eine glatte Gehäusebohrung mit 52 mm Aufnahme-Durchmesser. Die axiale Fixierung im Lagergehäuse erfolgt üblicherweise über Gehäuseschultern, Distanzringe oder Sicherungsringe.
Im Vergleich zum Rillenkugellager sind die Laufbahnen des Schrägkugellagers asymmetrisch angeordnet und leiten Kräfte über einen definierten Kontaktwinkel weiter. Das Lager nimmt dadurch gezielt einseitige Axiallasten bei gleichzeitiger Radiallast auf, verlangt jedoch eine Gegenführung oder Paarung.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership