SKF
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| 3 | 293,64 € | 2.642,68 € |
Das Schrägkugellager 7338 BCBM von SKF Wälzlager mit den Maßen 190x400x78 mm nimmt hohe einseitige Axialkräfte sowie radiale Lasten im Maschinenbau auf.
Das Schrägkugellager 7338 BCBM ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den definierten Druckwinkel von 40 Grad überträgt dieses Lager kombinierte Belastungen gezielt in einer Richtung. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm und einer Breite von 78 mm eignet sich diese Ausführung für schwere Wellenlagerungen. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +200 Grad. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure setzen das Schrägkugellager 7338 BCBM vor allem dort ein, wo hohe axiale Kräfte in Kombination mit Radiallasten auftreten. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig paarweise gegen ein zweites Lager. Typische Einsatzbereiche finden sich in schweren Industrieanwendungen und Antriebseinheiten mit kombinierten Lastprofilen. Das offene Design erfordert eine externe Gehäusedichtung sowie eine Schmierung mit Öl oder Fett, um den Wälzkontakt über den gesamten Temperaturbereich zu schützen.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Schrägkugellager 7338 BCBM eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit. Planen Sie die Einbaurichtung sorgfältig, da die Hauptlast auf die hohe Schulter des Laufrings wirken muss. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine definierte, geringe Axialluft auf. Der Messingkäfig bietet auch bei Vibrationen oder thermischer Beanspruchung bis +200 Grad eine stabile Führung der Kugeln. Achten Sie auf die normale Radiallagerluft für passende Lagersitze.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm sowie einer Breite von 78 mm passt das Lager in entsprechende Bauräume auf Welle und Gehäuse. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erhöht die axiale Tragfähigkeit des Lagers. Dadurch nimmt das Bauteil vorwiegend axiale Kräfte in einer Richtung auf und stützt gleichzeitig radiale Lastanteile ab.
Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und Formstabilität bei Schwingungen sowie thermischer Belastung. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 erlaubt dieser Käfig einen kontinuierlichen Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad.
Bei der Montage als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung entsteht eine vorab abgestimmte, geringe Axialluft. Die O-Anordnung sorgt für eine breitere Stützbasis gegen Kippmomente, während die X-Anordnung elastischer auf eventuelle Fluchtungsfehler reagiert. Beide Konfigurationen ermöglichen die Aufnahme zweiseitig wirkender Axialkräfte.
Als offene Lagerausführung besitzt dieses Schrägkugellager keine herstellerseitig integrierten Dichtscheiben. Diese Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über den Öl- oder Fettkreislauf der Anlage. Bei der Konstruktion sind externe Dichtungen vorzusehen, um das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu schützen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im nicht eingebauten Zustand. Sie bietet bei regulären Passungen und üblichen Betriebstemperaturen ausreichend Spielraum, sodass sich die Lagerringe bei Erwärmung ausdehnen können, ohne innere Verspannungen zu erzeugen.
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