3313  A-2ZTN9/C3VT113 Schrägkugellager von SKF
3313  A-2ZTN9/C3VT113 Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3313 A-2ZTN9/C3VT113

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
58,7 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
3,53 kg
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Schrägkugellager SKF 3313 A-2ZTN9/C3VT113
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Schrägkugellager SKF 3313 A-2ZTN9/C3VT113

Das zweireihige Schrägkugellager 3313 A-2ZTN9/C3VT113 von SKF nimmt mit 65 mm Bohrung und beidseitiger Abdeckung kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.

Dieses zweireihige Schrägkugellager 3313 A-2ZTN9/C3VT113 aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Radiallasten sowie beidseitig wirkende Axiallasten ausgelegt. Bei einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 58,7 mm entspricht der Aufbau zwei gegeneinander gestellten einreihigen Schrägkugellagern in kompakter Bauform. Der Druckwinkel von 30 Grad unterstützt die Aufnahme von Kippmomenten und dient der Führung der Welle bei wechselnden Lastrichtungen.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3313 A-2ZTN9/C3VT113?

Lagerungen mit gleichzeitig auftretenden Radial- und Axialkräften nutzen diese Konstruktion, wenn axiale Führung in beide Richtungen auf engem Bauraum erforderlich ist. Die zweireihige Ausführung spart axialen Einbauraum gegenüber paarweise montierten Einzellagern ein. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager direkt in glatte Gehäusebohrungen einpassen und axial über Gehäuseschultern oder Sicherungsringe positionieren.

Welche Eigenschaften bieten Sonderfett, Polyamidkäfig und C3-Lagerluft?

Die werkseitige Befüllung mit Sonderfett (VT113) und die beidseitigen Deckscheiben halten das Schmiermittel im Wälzraum und schützen das Innere vor Verunreinigungen. Der Polyamidkäfig TN9 führt die Kugeln beider Reihen mit geringer Eigenmasse. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad sowie Passungseinschnürungen aus, sodass ein Verspannen der Wälzkörper vermieden wird.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager 3313 A-2ZTN9/C3VT113?

Das Lager verfügt über eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Gesamtbreite von 58,7 mm. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt.

Welche Belastungen nimmt ein zweireihiges Schrägkugellager auf?

Zweireihige Schrägkugellager nehmen Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad leitet das Lager axiale Führungskräfte schräg zur Radialebene ab, was Kippmomente im Betrieb wirksam abstützt und eine stabile Wellenlagerung ermöglicht.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen 2Z bei diesem Lager?

Das Kürzel 2Z beziehungsweise ZZ steht für eine beidseitige berührungsfreie Abdeckung aus Blech. Diese Deckscheiben halten grobe Schmutzpartikel fern und verhindern das Austreten des werkseitig eingebrachten Schmierstoffs, ohne durch Reibung zusätzlichen Drehwiderstand zu erzeugen.

Warum besitzt das Lager die Lagerluftklasse C3?

Die Einstufung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, wenn feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten oder Temperaturunterschiede im Betrieb zu Wärmeausdehnungen führen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das Schrägkugellager ist für Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten sowohl das VT113-Sonderfett als auch der Polyamidkäfig (TN9) ihre materialspezifischen Eigenschaften und Formstabilität.

Welche Funktion hat der Polyamidkäfig TN9?

Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln beider Reihen gleichmäßig und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Polyamid zeichnet sich durch geringe Eigenmasse sowie gute Dämpfungseigenschaften aus, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt.

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