SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,79 € | 33,96 € |
| 35 | 3,58 € | 32,17 € |
Das Schrägkugellager 7202 BEGBP von SKF nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 15x35x11 mm mit einem 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7202 BEGBP ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/ABEC 1, gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Mit 15 mm Innen- und 35 mm Außendurchmesser sowie 11 mm Breite führt dieses Bauteil rotierende Wellen präzise. Als offenes Lager ohne Dichtscheiben erlaubt es den ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Dank normaler Radiallagerluft eignet sich diese Ausführung für definierte Rotationsbewegungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Einreihige Schrägkugellager wie das Schrägkugellager 7202 BEGBP übertragen neben Radiallasten vor allem axiale Kräfte in einer Richtung. Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt die Bauform axiale Lasten gezielt auf. Häufig arbeitet dieses Lager paarweise oder angestellt gegen ein zweites Wälzlager, um eine beidseitige axiale Führung zu ermöglichen. Konstrukteure nutzen die offene Ausführung vor allem in geschlossenen Aggregaten und Getriebegehäusen mit vorhandener Gehäusedichtung und aktiver Schmiermittelversorgung.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper reibungsarm und unterstützt einen geräuscharmen Lauf. Das Material ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine hohe axiale Belastbarkeit bei einseitiger Kraftwirkung. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut gefertigt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen montieren.
Mit einer Bohrung von 15 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 11 mm besitzt das Lager genormte metrische Maße. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Dimensionen entsprechen der metrischen Baureihe 7202 für kompakte Lagerungsanordnungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der übertragenen Kraft zwischen Laufbahn und Kugel gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ermöglicht die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Richtung und verleiht der Lagerstelle eine hohe axiale Steifigkeit bei kombinierter Belastung.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine berührenden Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung an den Dichtlippen entsteht. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen ungehindert an die Laufbahnen. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauart über das umschließende Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Maßgeblich bestimmt der Polyamidkäfig diese thermische Einsatzgrenze, da der Werkstoff innerhalb dieser Spanne formstabil und elastisch bleibt. Das eingesetzte Schmiermittel muss für denselben Temperaturbereich geeignet sein.
Wegen der asymmetrischen Borde der Laufringe nimmt das Bauteil Axialkräfte nur in einer Richtung auf. Der Einbau muss daher lastrichtungsbezogen erfolgen. Zur vollständigen Führung der Welle wird das Lager meist spiegelbildlich gegen ein zweites Schrägkugellager angestellt montiert.
Das Wälzlager entspricht der Normaltoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Einstufung deckt die standardisierten Rundlauf- und Maßtoleranzen für gängige Industrieanwendungen ab. Der Werkstoff 100Cr6-Wälzlagerstahl sorgt für die erforderliche Maßhaltigkeit und Festigkeit der Laufbahnen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership