SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,25 € | 61,71 € |
| 30 | 6,50 € | 58,46 € |
Zweireihiges Schrägkugellager 3207 A von SKF Wälzlager mit den Maßen 35x72x27 mm, 30 Grad Druckwinkel und erhöhter Genauigkeit.
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 A von SKF Wälzlager ist für kombinierte Belastungen durch Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte ausgelegt. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 27 mm passt die Konstruktion in genormte Einbauräume. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet diese Explorer-Ausführung mit normaler Radiallagerluft in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Durch den Druckwinkel von 30 Grad eignet sich diese zweireihige Lagerung für Wellenanordnungen, die gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufnehmen müssen. Durch die geometrische Anordnung der beiden Kugelreihen stützt das Bauteil auch Kippmomente steif ab. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie sicher im laufenden Betrieb.
Die Toleranzklasse kombiniert Maßgenauigkeit nach P6 mit Laufgenauigkeit nach P5. Gegenüber der Normaltoleranz bedeutet dies geringere Rundlauffehler sowie engere Fertigungsgrenzen am Innen- und Außenring. Da das Schrägkugellager 3207 A als offenes Bauteil ohne Dichtscheiben und ohne Ringnut gefertigt ist, sind bauseits eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz sowie eine kontinuierliche Schmierung mit Fett oder Öl vorzusehen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 27 mm entspricht die Ausführung Standardabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt, was den Einbau in genormte Gehäusebohrungen erleichtert.
Diese Einstufung beschreibt eine gesteigerte Fertigungspräzision gegenüber der Normaltoleranz. Die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 bietet engere Passungstoleranzen an Innen- und Außenring. Die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 verringert den radialen und axialen Schlag der Lagerringe, was einen vibrationsarmen Rundlauf im Betrieb begünstigt.
Zwei Kugelreihen ermöglichen die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen innerhalb eines einzigen Lagerkörpers. Einreihige Ausführungen können Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer Richtung abstützen. Die zweireihige Bauart spart somit axialen Bauraum gegenüber zwei gegeneinander angestellten Einzellagern ein.
Der Winkel von 30 Grad beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie zwischen Wälzkörper und Laufbahn zur Radialebene. Dieser Nenndruckwinkel bietet ein ausgewogenes Verhältnis zur gleichzeitigen Aufnahme von Radial- und Axialkräften. Gleichzeitig unterstützt die Schrägstellung eine steife Führung der gelagerten Welle.
Ausgelegt ist das Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Bei der Wahl des Schmierstoffs und der externen Dichtelemente ist dieser thermische Einsatzbereich zu berücksichtigen, um die Schmierwirkung im System aufrechtzuerhalten.
Da offene Wälzlager ab Werk weder Dichtscheiben noch Schmierstofffüllung enthalten, erfolgt die Versorgung im Gehäuse über Schmierfett oder einen kontinuierlichen Ölkreislauf. Eine externe Gehäusedichtung dient dazu, das Austreten des Schmiermittels sowie das Eindringen von Partikeln und Feuchtigkeit zu begrenzen.
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