SKF
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Das zweireihige SKF Schrägkugellager 3210 A-2Z/C3MT33 mit den Maßen 50x90x30,2 mm bietet beidseitige Deckscheiben, erhöhte C3-Lagerluft und nimmt beidseitig Axiallasten auf.
Das Schrägkugellager 3210 A-2Z/C3MT33 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und 30,2 mm Breite. Durch die zweireihige Konstruktion mit einem Druckwinkel von 30 Grad stützt diese Lagereinheit radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus beiden Richtungen ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +110 Grad.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich in mechanischen Konstruktionen, bei denen kombinierte Lasten auftreten und axialer Bauraum begrenzt ist. Da zweireihige Schrägkugellager kompakter bauen als Paare einreihiger Lager, stabilisieren sie Baugruppen mit wechselnder axialer Schubrichtung. Mit der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) eignet sich die Komponente für Führungsaufgaben in Wellenlagerungen, bei denen eine exakte Laufgenauigkeit der Welle gefordert ist.
Die werkseitige Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech, die das Lager vor grobem Schmutzeintrag schützen und das Schmiermittel im Innenraum halten. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Längenausdehnungen oder feste Passungssitze aus, ohne dass die Wälzkörper im Betrieb unzulässig verspannt werden. Prüfen Sie vor der Montage, ob die Welle auf die 50 mm Bohrung abgestimmt ist und keine zusätzliche Nut am Außenring benötigt wird.
Das Lager vereint eine zweireihige Kugelkonstruktion mit 30 Grad Druckwinkel, um gleichzeitig radiale und beidseitig axiale Belastungen aufzunehmen. Ausgestattet mit beidseitigen Deckscheiben, erhöhter C3-Lagerluft und Stahlblechkäfig bietet es eine kompakte Einheit mit 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser sowie 30,2 mm Breite für anspruchsvolle Antriebe.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Gesamtbreite von 30,2 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sicherungsnut, wodurch es in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer leichten Einengung des radialen Lagerspiels führen.
Die beidseitig montierten Deckscheiben aus Stahlblech halten grobe Schmutzpartikel sowie Staub fern und verhindern das vorzeitige Austreten des Schmierfetts. Sie berühren den Innenring nicht schleifend, wodurch im laufenden Betrieb keine zusätzliche Reibungswärme entsteht.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Wälzlagers erstreckt sich von -30 bis +110 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die Blechabdeckungen sind für diesen thermischen Einsatzbereich ausgelegt.
Die Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bezeichnet, definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als die Standard-Toleranzklasse Normal. Dies führt zu einer höheren Rundlaufgenauigkeit der Welle, reduziert Vibrationen im Gesamtsystem und unterstützt einen ruhigen Betrieb bei höheren Drehzahlen.
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