NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,59 € | 149,32 € |
Das Schrägkugellager LJT2.3/4 von NKE Steyr führt mit 69,85 mm Bohrung und 133,35 mm Außendurchmesser kombinierte radiale und axiale Lasten.
Beim Schrägkugellager LJT2.3/4 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager in zölliger Grundabmessung, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion mit normaler Radiallagerluft und Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Aufgrund der winklig geneigten Laufbahnen nimmt die Ausführung neben Radialkräften auch einseitig wirkende Axialkräfte gezielt auf. Als offenes Lager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) lässt sich die Bauform flexibel in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen integrieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform an Lagerstellen, an denen gleichzeitig Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialbelastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit zölligen Anschlussmaßen und kombinierten Belastungsprofilen. Das Wälzlager wird in der Regel gegen ein zweites Lager angestellt montiert, um die axiale Gegenführung der Welle umzusetzen. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich der Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen direkt vornehmen.
Der Druckwinkel bestimmt die Wirkungslinie, entlang derer die Kontaktkräfte von einer Laufbahn über die Wälzkörper auf die andere übertragen werden. Mit dem Druckwinkel von 35 Grad nimmt dieses Schrägkugellager axial gerichtete Lasten wirksam auf. Im Gegenzug verringert sich der rein radiale Traganteil gegenüber flacheren Winkeln. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das offene Lager vor Schmutzeintritt geschützt bleibt und eine abgestimmte Schmierung für den Temperaturbereich bis +150 Grad erhält.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 69,85 mm, einen Außendurchmesser von 133,35 mm und eine Breite von 23,81 mm. Diese zölligen Nenngrößen basieren auf der Kennzeichnung LJT2.3/4. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellen- und Gehäusesitz auf Maßhaltigkeit.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Druckwinkel von 35 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte Aufnahme von Axialkräften in einer Richtung. Dies stützt gelagerte Wellen axial ab und erfordert eine Gegenführung durch ein zweites, entgegengesetzt angestelltes Lager.
Dieses Modell ist als offenes Lager ausgeführt und besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Die Schmierung mit Fett oder Schmieröl muss über das umgebende Maschinengehäuse erfolgen. Zudem sind externe Gehäusedichtungen wie Radial-Wellendichtringe einzuplanen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei mechanischer Festigkeit aus. Im Zusammenspiel mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt diese Käfigausführung den standardmäßigen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die Normaltoleranz von Industriewälzlagern. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für Industrieantriebe bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Fertigungsgenauigkeit und Funktionssicherheit.
Als einreihiges Schrägkugellager nimmt die Konstruktion axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer axialen Wirkrichtung auf. Sollen wechselnde oder beidseitige Schubkräfte abgestützt werden, müssen zwei Einzellager gegeneinander angestellt werden, beispielsweise in O- oder X-Anordnung, oder es kommen zweireihige Lager zum Einsatz.
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