NKE
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Das Schrägkugellager 3810 -2Z von NKE Steyr kombiniert kompakte Maße von 50x65x12 mm mit hoher Tragfähigkeit für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das zweireihige Schrägkugellager 3810 -2Z von NKE Steyr nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den definierten Druckwinkel von 35 Grad leitet das Wälzlager schräg wirkende Kräfte direkt über die Laufbahnen ab. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern die notwendige Formstabilität. In Kombination mit der schmalen Baubreite von nur 12 mm eignet sich die Konstruktion für Einbaustellen mit begrenztem axialem Bauraum.
Dieses Lager kommt typischerweise in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen präzise Wellenführungen und kombinierte Kraftübertragungen gefordert sind. Zweireihige Schrägkugellager dieser Baugröße übertragen Radialkräfte gemeinsam mit zweiseitigen Axialkräften, ohne dass zwei getrennte Einzellager montiert werden müssen. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln auch bei dynamischen Drehbewegungen sicher. Die Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die beidseitigen Deckscheiben (2Z) fungieren als berührungslose Spaltdichtung. Sie halten Schmutzpartikel fern und verhindern das vorzeitige Austreten des Schmiermittels, ohne zusätzliche Reibungswärme im Dichtspalt zu erzeugen. Der Druckwinkel von 35 Grad verleiht dem zweireihigen Lager eine ausgeprägte axiale Steifigkeit in beiden Belastungsrichtungen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der genormten Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) lässt sich die Einheit in Standard-Gehäusepassungen ohne Flansch oder Nut integrieren.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von 12 mm besitzt dieses Lager eine schmale Bauform. Diese Dimensionierung spart im Gehäuse axialen Bauraum ein, während die zweireihige Kugelanordnung dennoch kombinierte Lasten in radialer und beidseitig axialer Richtung aufnimmt.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Kugel und Laufbahn zur Radialebene. Bei einem Winkel von 35 Grad nimmt das Schrägkugellager höhere Axialkräfte auf als Ausführungen mit kleinerem Druckwinkel. Das sorgt für eine steife axiale Führung der Welle bei wechselnden Belastungsrichtungen.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte metallische Deckscheiben. Sie bilden eine berührungslose Spaltdichtung, die das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen schützt. Da kein Schleifkontakt an den Innenringen entsteht, erzeugt diese Dichtungsvariante kaum Reibung und vermeidet zusätzliche Temperaturentwicklungen während des Laufs.
Das Schrägkugellager ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Maßhaltigkeit. Anwendungen außerhalb dieses Fensters erfordern gesonderte Schmier- und Dichtungskonzepte.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Norm ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Anforderungen des allgemeinen Industrie- und Maschinenbaus für Passungen auf Welle und Gehäuse. Der Außenring kommt dabei als zylindrische Standardausführung ohne zusätzlichen Flansch oder Nut aus.
Zweireihige Schrägkugellager entsprechen konstruktiv zwei spiegelbildlich angeordneten einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung. Diese Bauweise führt zu einer kompakten Einheit, die Kippmomente wirksam abstützt. Die Standardausführung mit normaler Radiallagerluft lässt sich unkompliziert ohne aufwendiges Einstellen des axialen Lagerspiels direkt montieren.
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