3308  ANR Schrägkugellager von SKF
3308  ANR Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3308 ANR

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
36,5 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
Ringnut mit Sprengring im Außenring
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,986 kg
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Schrägkugellager SKF 3308 ANR
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Schrägkugellager SKF 3308 ANR

Das zweireihige Schrägkugellager 3308 ANR von SKF bietet mit 40x90x36,5 mm Maßen und Sprengring eine kompakte axiale Fixierung im Gehäuse.

Das Schrägkugellager 3308 ANR nimmt kombinierte Belastungen aus radialen und beidseitig axialen Kräften auf. Als zweireihige Ausführung spart dieses Wälzlager gegenüber zwei gepaarten Einzellagern Baubreite ein. SKF fertigt die Lagerringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen, die mit einem Druckwinkel von 30 Grad angeordnet sind. Das offene Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3308 ANR im Betrieb?

Die Lagereinheit kommt vor allem an Wellenstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig Radialkräfte und wechselnde Axialschübe auftreten. Durch den 30-Grad-Druckwinkel stützt die Konstruktion beidseitige Schubkräfte ab. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellenlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Die zweireihige Anordnung wirkt Kippbewegungen der Welle entgegen, während die normale Radiallagerluft auf gängige Betriebsbedingungen abgestimmt ist.

Welche Funktion übernimmt die Ringnut mit Sprengring?

Das Kürzel ANR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut mit eingelegtem Sprengring am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die Gehäusegestaltung: Der Sprengring übernimmt die formschlüssige axiale Sicherung direkt an der Gehäusewand. Gehäuseschultern oder zusätzliche Lagerdeckel können dadurch oft entfallen. Zudem entspricht die Fertigung der Toleranzklasse P6 (ABEC 3), wodurch Rundlauf und Maßgenauigkeit präziser ausfallen als bei Standardlagern.

Welche Abmessungen weist das Schrägkugellager 3308 ANR auf?

Das Lager besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Gesamtbreite von 36,5 mm. Dank dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das zweireihige Lager passgenau auf entsprechenden Wellen und in Bohrungen montieren.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen ANR bei diesem Schrägkugellager?

Das Kürzel ANR weist auf eine Ringnut im Außenring hin, in der bereits ein passender Sprengring sitzt. Dieser Ring dient dazu, das Wälzlager axial im Gehäuse festzusetzen, ohne dass anliegende Gehäuseschultern oder zusätzliche Haltedeckel konstruiert werden müssen.

Welche Besonderheiten bietet die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3?

Die Einstufung in Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 bescheinigt dem Lager engere Maß- und Lauftoleranzen als der Normaltoleranz. Das führt zu präziserem Rundlauf, geringeren Schwingungen und ruhigem Lauf bei anspruchsvollen Drehzahlen.

Wie wird das offene Schrägkugellager 3308 ANR geschmiert?

Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel von außen direkt an Laufbahnen und Wälzkörper. Sie können je nach Gehäusekonstruktion eine Schmierfett- oder Ölumlaufschmierung vorsehen, müssen jedoch externe Dichtungen gegen Schmutzeintritt einplanen.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager eingesetzt werden?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete 100Cr6-Wälzlagerstahl und der temperaturunempfindliche Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen stand. Bei höheren Werten muss vor allem die Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs berücksichtigt werden.

Welche Lasten kann der 30-Grad-Druckwinkel aufnehmen?

Der Druckwinkel von 30 Grad erlaubt die Aufnahme von hohen Radialkräften bei gleichzeitig hoher axialer Tragfähigkeit in beide Richtungen. Die schräg gegenüberliegenden Laufbahnen übertragen die wirkenden Kräfte schräg zur Lagerachse und stabilisieren so die Wellenführung.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership

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