SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,28 € | 119,29 € |
| 20 | 12,55 € | 113,02 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3308 ANR von SKF bietet mit 40x90x36,5 mm Maßen und Sprengring eine kompakte axiale Fixierung im Gehäuse.
Das Schrägkugellager 3308 ANR nimmt kombinierte Belastungen aus radialen und beidseitig axialen Kräften auf. Als zweireihige Ausführung spart dieses Wälzlager gegenüber zwei gepaarten Einzellagern Baubreite ein. SKF fertigt die Lagerringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen, die mit einem Druckwinkel von 30 Grad angeordnet sind. Das offene Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Die Lagereinheit kommt vor allem an Wellenstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig Radialkräfte und wechselnde Axialschübe auftreten. Durch den 30-Grad-Druckwinkel stützt die Konstruktion beidseitige Schubkräfte ab. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellenlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Die zweireihige Anordnung wirkt Kippbewegungen der Welle entgegen, während die normale Radiallagerluft auf gängige Betriebsbedingungen abgestimmt ist.
Das Kürzel ANR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut mit eingelegtem Sprengring am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die Gehäusegestaltung: Der Sprengring übernimmt die formschlüssige axiale Sicherung direkt an der Gehäusewand. Gehäuseschultern oder zusätzliche Lagerdeckel können dadurch oft entfallen. Zudem entspricht die Fertigung der Toleranzklasse P6 (ABEC 3), wodurch Rundlauf und Maßgenauigkeit präziser ausfallen als bei Standardlagern.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Gesamtbreite von 36,5 mm. Dank dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das zweireihige Lager passgenau auf entsprechenden Wellen und in Bohrungen montieren.
Das Kürzel ANR weist auf eine Ringnut im Außenring hin, in der bereits ein passender Sprengring sitzt. Dieser Ring dient dazu, das Wälzlager axial im Gehäuse festzusetzen, ohne dass anliegende Gehäuseschultern oder zusätzliche Haltedeckel konstruiert werden müssen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 bescheinigt dem Lager engere Maß- und Lauftoleranzen als der Normaltoleranz. Das führt zu präziserem Rundlauf, geringeren Schwingungen und ruhigem Lauf bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel von außen direkt an Laufbahnen und Wälzkörper. Sie können je nach Gehäusekonstruktion eine Schmierfett- oder Ölumlaufschmierung vorsehen, müssen jedoch externe Dichtungen gegen Schmutzeintritt einplanen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete 100Cr6-Wälzlagerstahl und der temperaturunempfindliche Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen stand. Bei höheren Werten muss vor allem die Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs berücksichtigt werden.
Der Druckwinkel von 30 Grad erlaubt die Aufnahme von hohen Radialkräften bei gleichzeitig hoher axialer Tragfähigkeit in beide Richtungen. Die schräg gegenüberliegenden Laufbahnen übertragen die wirkenden Kräfte schräg zur Lagerachse und stabilisieren so die Wellenführung.
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