NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 36,73 € | 697,80 € |
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Das Schrägkugellager 90BAR10 ETYNDBELP4A von NSK bietet mit den Maßen 90x140x45 mm eine präzise Führung für kombinierte Radial- und Axiallasten in Industrieanwendungen.
Das Schrägkugellager 90BAR10 ETYNDBELP4A von NSK ist ein Wälzlager für anspruchsvolle Drehbewegungen mit kombinierter Belastung. Bei einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 45 mm nimmt diese Baueinheit radiale sowie einseitig wirkende axiale Kräfte auf. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen leitet das Lager Stoß- und Betriebskräfte direkt über die Wälzkörper ab. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung gezielt für stabile Wellenführungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen gleichzeitig radiale Führung und definierte Axialkräfte verlangen. Da Schrägkugellager axiale Lasten konstruktionsbedingt in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig paarweise oder in Kombination mit einem Gegenlager. Diese Anordnung sorgt für eine kippsteife Wellenführung und unterstützt den stabilen Betrieb bei wechselnden Lastzuständen.
Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut erfordert eine passgenaue Gehäusebohrung mit 140 mm Durchmesser, um das Schrägkugellager 90BAR10 ETYNDBELP4A axial und radial exakt zu fixieren. Da keine äußeren Haltenuten vorhanden sind, erfolgt die axiale Festlegung im Gehäuse über Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder präzise Deckel. Vor dem Einbau sind die Fluchtungsgenauigkeit der Welle sowie die Anschlussmaße zu prüfen. Eine saubere axiale Anlage an der 90-mm-Welle verhindert unerwünschte Spannungen im Lager und trägt zu einem ruhigen Lauf bei.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Gesamtbreite von 45 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Messen Sie vor dem Austausch vorhandene Anschlusskonstruktionen nach, um Maßabweichungen im Sitz auszuschließen.
Schrägkugellager übertragen kombinierte Belastungen, die sich aus radialen und axialen Kräften zusammensetzen. Die Laufbahnen von Innen- und Außenring sind axial gegeneinander versetzt, sodass die Kraftübertragung unter einem definierten Winkel erfolgt. Reine Radialkräfte erzeugen stets eine innere Axialkraft, die ein gegenüberliegendes Gegenlager oder ein zweites Lagerpaar aufnehmen muss.
Da der Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt ist, erfolgt die axiale Sicherung über präzise Gehäuseschultern oder Gehäusedeckel. In der zylindrischen 140-mm-Bohrung sitzt das Lager vollflächig auf. Achten Sie auf saubere Planflächen am Anschlag, damit der Lagerring nicht verspannt und die Drehachse exakt fluchtet.
Einreihige Schrägkugellager nehmen Axialkräfte nur in eine Richtung auf. Durch die paarweise Montage in O- oder X-Anordnung lassen sich Axiallasten in beide Richtungen aufnehmen und eine spielfreie Führung erzielen. Diese Anordnung erhöht zudem die Kippsteifigkeit der gelagerten Welle und stabilisiert das System unter dynamischen Lastwechseln.
Wählen Sie Schmierfett oder Schmieröl passend zu den vorherrschenden Betriebstemperaturen und Drehzahlen Ihrer Anwendung. Eine ausreichende Schmierstoffversorgung verringert Reibung und Verschleiß zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Achten Sie auf ein sauberes Schmierumfeld, da Fremdpartikel im Schmierfilm die Laufbahn beschädigen und die Lebensdauer der Lagerung herabsetzen.
Mit einer 90-mm-Bohrung und einem Außendurchmesser von 140 mm eignet sich dieses Lager für mittlere bis größere Wellenlagerungen. Die Bauform ist für Konstruktionen ausgelegt, bei denen radiale und einseitig axiale Beanspruchungen gleichzeitig auftreten. Eine präzise Abstimmung von Passung und Gehäusesitz stellt die vorgesehene Kraftübertragung über die Wälzkörper sicher.
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