FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,71 € | 89,47 € |
| 20 | 9,42 € | 84,76 € |
Das Schrägkugellager 7212 -B-XL-JP-UA von FAG (60x110x22 mm) nimmt mit 40 Grad Druckwinkel hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7212 -B-XL-JP-UA ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und 22 mm Breite überträgt das Bauteil Kräfte schräg zur Radialebene. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft.
Dieses einreihige Lager nimmt Radiallasten sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Der Druckwinkel von 40 Grad begünstigt dabei die gezielte Aufnahme hoher Axialbelastungen im Betrieb. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen. Konstrukteure nutzen die offene Bauweise bevorzugt dort, wo eine externe Abdichtung des Gehäuses vorliegt und das Schmiermittel frei zirkulieren soll. Das Lager bleibt dadurch flexibel mit Öl oder Fett betreibbar.
Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet eine Universalausführung für den paarweisen Einbau. Montieren Sie zwei Lager dieser Spezifikation in O- oder X-Anordnung, stellt sich eine geringe Axialluft im Lagersatz ein. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage, da aufwendiges manuelles Beilegen von Passscheiben entfällt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und widersteht Temperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Wälzlager weist eine zylindrische Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in entsprechend dimensionierte Lagergehäuse.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Kugeln im Verhältnis zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad erhöht die axiale Tragfähigkeit des Schrägkugellagers im Vergleich zu kleineren Winkeln. Dadurch stützt das Lager einseitig wirkende Führungskräfte verlässlich ab, während es gleichzeitig radiale Grundlasten aufnimmt.
Die Kennzeichnung UA weist auf eine Universalausführung für die satzweise Montage hin. Werden zwei dieser Lager paarweise gegeneinander in O- oder X-Anordnung verbaut, entsteht automatisch eine definierte, geringe Axialluft. Dies spart Zeit beim Einbau, da mechanische Einstellarbeiten zur Abstimmung des Lagerspiels entfallen.
Das Lager ist für einen Dauerbetrieb zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 unterstützt zusammen mit dem integrierten Stahlblechkäfig formstabile Laufeigenschaften innerhalb dieses Temperaturfensters. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass Fett oder Öl für diese Betriebstemperaturen freigegeben sind.
Die offene Bauweise ohne Deck- oder Dichtscheiben verringert Reibungsverluste und erlaubt höhere Grenzdrehzahlen als berührend abgedichtete Varianten. Das Schmiermittel kann ungehindert an die Laufbahnen gelangen, was besonders bei Ölumlaufschmierungen oder regelmäßiger Nachschmierung über das Gehäuse von Vorteil ist. Die Gehäusestelle erfordert hierfür externe Dichtungen.
Dieses Modell verfügt über einen formgepressten Käfig aus Stahlblech, gekennzeichnet durch das Kürzel JP. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln reibungsarm auf der Laufbahn und beansprucht wenig Einbauraum im Lagerinneren. Zudem zeigt sich das Material unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen und Erschütterungen.
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