SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,60 € | 372,31 € |
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Das zweireihige Schrägkugellager 3219 A/C3 von SKF (95x170x55,6 mm) nimmt kombinierte Lasten auf und verfügt über Messingkäfig sowie erhöhte C3-Lagerluft.
Das Schrägkugellager 3219 A/C3 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 55,6 mm nimmt dieses offene Lager gleichzeitig Radialkräfte und beidseitige Axialkräfte auf. Der Druckwinkel von 30 Grad unterstützt eine starre Führung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich das Bauteil dank erhöhter C3-Lagerluft und stabilem Messingkäfig auch für thermisch beanspruchte Einbausituationen.
Die zweireihige Bauart kommt bei kombinierten Radial- und Axiallasten zum Einsatz, wenn der axiale Einbauraum begrenzt ist. Gegenüber zwei gepaarten Einzellagern beansprucht diese Ausführung eine geringere Einbaubreite und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Zudem stützt die Konstruktion Kippmomente ab und führt Wellen axial steif.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad sowie feste Passungssitze aus und beugt inneren Verspannungen vor. Der formstabile Messingkäfig ist für hohe Beschleunigungen und Schwingungen ausgelegt. Mit der engen Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 bietet das Lager eine präzise Laufgenauigkeit. Als offenes Bauteil erfordert es externen Schutz vor Verunreinigungen sowie eine abgestimmte Schmierung.
Dieses zweireihige Schrägkugellager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 55,6 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch diese genormten Hauptabmessungen passt das Wälzlager in entsprechende Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
Das Kürzel C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese zusätzliche Luft ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch unter thermischer Belastung von bis zu +150 Grad erhalten.
Durch den Druckwinkel von 30 Grad und die zweireihige Bauweise stützt das Lager radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus beiden Richtungen ab. Zusätzlich kann die Konstruktion äußere Biegemomente aufnehmen. Es eignet sich somit für starre Wellenführungen, bei denen kombinierte Kräfte ohne getrennte Drucklager übertragen werden müssen.
Messingkäfige zeichnen sich durch eine hohe mechanische Festigkeit und Temperaturbeständigkeit aus. Sie führen die Wälzkörper bei schnellen Drehzahlwechseln sowie Vibrationen spurtreu in den Laufbahnen. Der Werkstoff Messing eignet sich für thermisch und dynamisch beanspruchte Industrieanwendungen mit stabiler Wälzkörperführung.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an Kugeln und Laufbahnen. Sie können das Bauteil wahlweise in einen bestehenden Ölkreislauf einbinden oder mit geeignetem Wälzlagerfett schmieren. Gleichzeitig muss die Anschlusskonstruktion über externe Dichtungen verfügen, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Die Einstufung nach P6 beziehungsweise ABEC 3 definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als die normale Standardklasse. Das Lager weist eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit sowie geringere Maßabweichungen an Bohrung und Außendurchmesser auf. Dies führt zu einem ruhigeren Lauf und einer präzisen Positionierung von rotierenden Wellen.
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