KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,32 € | 25,00 € |
| 35 | 2,64 € | 23,68 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3206 von JTEKT-KOYO nimmt mit den Maßen 30x62x23,8 mm kombinierte Radial- und Axialbelastungen in beiden Richtungen auf.
Dieses Schrägkugellager 3206 ist als zweireihiges Wälzlager ausgeführt und kombiniert radiale Tragfähigkeit mit beidseitiger axialer Führungsgenauigkeit. Durch den definierten Druckwinkel von 30 Grad leitet das Lager axiale Kräfte wirksam über die beiden Kugelreihen ab. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sorgt für formstabile Laufbahnen. Die offene Ausführung ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen Schmierstoff direkt über das umgebende Gehäuse zugeführt wird.
Konstrukteure greifen auf das Schrägkugellager 3206 zurück, wenn Wellen gegen axiale Verschiebungen in beide Richtungen fixiert werden müssen und der Bauraum für zwei Einzellager begrenzt ist. Typische Einsatzfelder sind Lagerungen mit kombinierten Lastkollektiven und beidseitig wirkenden Axialkräften. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb. Zudem erlaubt der zugelassene Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad den Einsatz in industriellen Umgebungen mit entsprechenden thermischen Bedingungen.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring und verleiht dem Schrägkugellager 3206 eine hohe axiale Steifigkeit. Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt wird, sind im Gehäuse externe Dichtungen vorzusehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Bei der Montage mit normaler Radiallagerluft sollten Lagersitze auf Welle und Gehäuse präzise fluchten, damit die Last gleichmäßig auf beide Kugelreihen verteilt wird.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 23,8 mm entspricht das Wälzlager genormten Standardmaßen. Diese Abmessungen ermöglichen eine passgenaue Montage in entsprechende Gehäusebohrungen und auf zylindrische Wellensitze.
Ein einreihiges Lager nimmt Axialkräfte lediglich in einer Richtung auf und erfordert oft ein zweites, gegengestelltes Lager. Das zweireihige Modell entspricht funktionell zwei einreihigen Lagern in O-Anordnung, baut jedoch schmaler und stützt Axialkräfte in beide Richtungen direkt in einer Baueinheit ab.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad überträgt das Bauteil axiale Kräfte stabil auf das Gehäuse und behält gleichzeitig eine beachtliche radiale Belastbarkeit bei.
Da das offene Schrägkugellager über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse oder regelmäßiges Nachfetten erfolgen. Zudem schützen vorgeschaltete Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) definiert den werksseitigen Bewegungsspielraum der Kugeln zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse das notwendige Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf erhalten bleibt.
Dank der Ausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem metallischen Stahlblechkäfig deckt das Bauteil einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Damit eignet es sich für industrielle Umgebungen mit mäßiger Kälte bis hin zu erhöhten Betriebstemperaturen durch Antriebswärme.