SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,62 € | 258,74 € |
| 5 | 27,23 € | 245,13 € |
Das Schrägkugellager 7317 BECBJ von SKF mit den Maßen 85x180x41 mm nimmt über den 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axial- und Radialkräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7317 BECBJ ist für Lagerungen konzipiert, bei denen kombinierte Lasten auftreten. Die Laufbahnen im Innen- und Außenring sind gegeneinander versetzt, sodass Kräfte schräg zur Radialebene übertragen werden. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses offene Lager über einen robusten Stahlblechkäfig. SKF legt diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius aus. Durch die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN eignet sich das Bauteil für präzise industrielle Wellenführungen.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo erhebliche Axialkräfte aus einer Richtung gleichzeitig mit Radialkräften wirken. Durch den Nenndruckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager vergleichsweise große Axialbelastungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit kombinierter Belastung. Da einreihige Schrägkugellager axiale Lasten nur in einer Richtung abstützen, werden sie im Betrieb häufig gegen ein zweites Lager angestellt oder im Verbund eingesetzt.
Die Ausführungsvariante BECBJ ist universell für den satzweisen Einbau abgestimmt. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine definierte, geringe Axialluft auf. Das erleichtert die Auslegung, da kein aufwendiges Einpassen von Zwischenringen nötig ist. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass dieses offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt. Für den dauerhaften Betrieb ist daher eine externe Abdichtung der Lagerstelle sowie eine passende Schmierstoffversorgung erforderlich.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 41 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt, ohne Flansch oder Nut. Dank dieser Hauptabmessungen lässt sich das Schrägkugellager exakt in genormte Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze montieren.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Wirklinie der übertragenen Kräfte zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto höher ist die axiale Belastbarkeit des Schrägkugellagers in einer Lastrichtung. Im Gegenzug verringert sich die radiale Kraftaufnahme im Vergleich zu Lagern mit flacherem Druckwinkel.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung weder Dicht- noch Deckscheiben, was eine freie Schmierstoffzirkulation im Lagergehäuse ermöglicht. Schmierfett oder Schmieröl erreicht die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig direkt. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern, muss die umliegende Gehäusekonstruktion mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen werden.
Bei paarweisem Verbau in O- oder X-Anordnung stellt sich zwischen den beiden Lagern ohne zusätzliche Passscheiben eine geringe Axialluft ein. Diese Abstimmung vereinfacht die Montage. Eine O-Anordnung sorgt für eine breitere Stützbasis und nimmt Kippmomente gut auf, während die X-Anordnung nachgiebiger gegenüber Fluchtungsfehlern der Welle reagiert.
Das Schrägkugellager 7317 BECBJ aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad einsetzen. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze im Dauerbetrieb ist neben dem Stahlblechkäfig stets der verwendete Schmierstoff. Bei höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich ein Schmierfett oder -öl mit passender thermischer Beständigkeit.
Die Klassifizierung P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN), vergleichbar mit ABEC 1, beschreibt die standardisierte Fertigungsgenauigkeit für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab.
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