SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,42 € | 197,97 € |
| 5 | 20,84 € | 187,55 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3216 A von SKF nimmt bei Abmessungen von 80x140x44,4 mm kombinierte Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte stabil im Bauraum auf.
Das Schrägkugellager 3216 A von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 44,4 mm. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt diese Bauform Kräfte schräg zur Radialebene. Die zweireihige Konstruktion vereint zwei gegeneinander angestellte Laufbahnen in einer Einheit. Dieses Modell eignet sich für mechanische Lagerungen, bei denen Radialkräfte und axiale Führungskräfte aus beiden Richtungen zusammentreffen.
Konstrukteure nutzen diese Lagerung vor allem bei Wellenanordnungen, die neben radialer Last auch eine axiale Führung in beiden Richtungen benötigen. Typische Einsatzfelder finden sich in anspruchsvollen Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbelastung. Gegenüber zwei separaten Einzellagern beansprucht die zweireihige Bauform weniger axialen Einbauraum. Der 30-Grad-Druckwinkel unterstützt eine steife Führung der Welle gegenüber Kippmomenten.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Für den Betrieb ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Versorgung mit Schmieröl oder Schmierfett am Stahlblechkäfig. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 °C. Mit normaler Radiallagerluft und Normaltoleranz nach Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil in standardisierte Passungssysteme ein.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Baubreite von 44,4 mm besitzt dieses Wälzlager genormte Anschlussmaße. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Durch den Querschnitt eignet sich das Modell für tragfähige Industrieanwendungen mit kombinierten Lasten.
Der Druckwinkel definiert den Kraftverlauf zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen schräg zur Lagerachse. Ein Winkel von 30 Grad ermöglicht eine ausgewogene Tragfähigkeit für hohe Radialkräfte sowie beidseitig einwirkende Axialkräfte. Zudem bewirkt die winklige Anstellung eine hohe Steifigkeit der Lagerstelle gegenüber Kippbeanspruchungen.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben gestattet die direkte Schmierung über ein zentrales Ölbad oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung. Schmierstoffe erreichen Laufbahnen und Stahlblechkäfig ungehindert, was den Wärmeaustausch im Betrieb begünstigt. Im Gegenzug erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung der Gehäuseumgebung gegen Partikel und Schmierstoffverlust.
Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, beschreibt die reguläre Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie legt Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser, Breite sowie den Rundlauf fest. Für die meisten Anwendungsfälle im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine definierte Passgenauigkeit bei marktüblichen Wellen- und Gehäusesitzen.
Aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, deckt das Modell Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ab. Die Werkstoffstruktur bleibt in diesem Bereich maßstabil. Bei der Projektierung sollte das gewählte Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert sein.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen auf die Welle und unter betrieblicher Erwärmung verbleibt ein kontrolliertes Betriebsspiel. Für standardmäßige Betriebsbedingungen und übliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ist diese Einstellung ausgelegt.
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