SKF
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Das zweireihige Schrägkugellager 3315 A/C3 von SKF (75x160x68,3 mm) nimmt hohe radiale sowie beidseitige axiale Kräfte bei erhöhter C3-Lagerluft auf.
Das Schrägkugellager 3315 A/C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 68,3 mm. Es entspricht funktional zwei einreihigen Schrägkugellagern, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Die Konstruktion ohne Flansch oder Nut am Außenring verfügt über einen Stahlblechkäfig. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Durch den Nenndruckwinkel von 30 Grad überträgt diese Lagereinheit schräg zur Radialebene wirkende Kräfte. Die Konstruktion ermöglicht es, gleichzeitig hohe Radiallasten und Axialkräfte in beide Richtungen aufzunehmen. Typische Einsatzfälle finden sich in Lagerungsanordnungen mit beidseitiger Axialbelastung, bei denen eine präzise Führung der Welle verlangt wird. Die Ausführung eignet sich für geschmierte Gehäuse, die auf externe Abdichtungen setzen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen und Verspannungen im Betrieb entgegenzuwirken. Zudem bietet das Lager dank der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) eine verbesserte Lauf- und Maßgenauigkeit. Vor der Montage sollten Schmierstoffversorgung und Gehäusetoleranzen auf diese Eigenschaften abgestimmt werden.
Das zweireihige Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Gesamtbreite von 68,3 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Standard leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung wird gewählt, wenn durch Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder durch feste Passungen eine Verringerung des radialen Betriebsspiels im laufenden Betrieb zu erwarten ist.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kraftübertragung von den Laufbahnen auf die Wälzkörper. Bei einem Winkel von 30 Grad ist das Lager dafür ausgelegt, beachtliche Axialkräfte in Kombination mit hohen Radialkräften stabil aufzunehmen und beidseitig zu führen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Es ist für den Einsatz in geschlossenen Baugruppen wie Getrieben vorgesehen, in denen eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist und externe Dichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern.
Die Einstufung in Toleranzklasse P6 entspricht dem Standard ABEC 3 und definiert engere Fertigungstoleranzen bei Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Vergleich zur Normaltoleranz. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Lauf und verringert das Betriebsgeräusch bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und des robusten Stahlblechkäfigs deckt das Bauteil einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Der gewählte Schmierstoff der Lagerstelle muss für diesen Bereich entsprechend ausgelegt sein.
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