KOYO
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Das einreihige Schrägkugellager 7228 B von JTEKT-KOYO mit den Maßen 140x250x42 mm nimmt radiale Lasten sowie einseitige Axialkräfte stabil auf.
Das Schrägkugellager 7228 B ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 42 mm. Durch die spezifische Anordnung der Laufbahnen leitet dieses offene Lager radiale und axiale Kräfte gleichzeitig weiter. Mit einem Druckwinkel von 40 Grad nimmt die Konstruktion insbesondere in einer axialen Richtung ausgeprägte Kräfte auf. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper im Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses Wälzlager nimmt kombinierte Belastungen auf, bei denen neben radialen Kräften auch hohe axiale Lasten in einer Richtung wirken. Der Einsatz erfolgt in mechanischen Konstruktionen und Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da einreihige Schrägkugellager axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur einseitig übertragen, erfolgt der Einbau meist im Verbund mit einem zweiten Lager als Gegenführung. Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben gestattet die direkte Schmierung über den Schmierstoffkreislauf des Gehäuses.
Bei der Montage ist die passende Anstellrichtung gegenüber dem Gegenlager zu beachten, um das gewünschte Betriebsspiel zu erreichen. Die normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erfordern passgenau bearbeitete Wellen- und Gehäusesitze. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, schützt eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion das Innere vor eindringenden Partikeln. Das verwendete Schmiermittel muss auf den thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius abgestimmt sein.
Die Hauptabmessungen betragen 140 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 250 mm für den Außendurchmesser und 42 mm für die Gesamtbreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch diese genormten Anschlussmaße passt das Bauteil in standardisierte Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den Laufbahnen relativ zur Radialebene. Bei einem Winkel von 40 Grad nimmt das Lager vergleichsweise große axiale Belastungen in einer Richtung auf. Im Gegenzug erfordert dieser Winkel die gegenseitige Anstellung mit einem zweiten Wälzlager zur Aufnahme der Gegenkräfte.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine Dicht- oder Deckscheiben und enthält keine Schmierfettfüllung. Die Lagerstelle muss daher bei der Inbetriebnahme mit einem Schmierfett oder Schmieröl befüllt werden. Zudem trägt eine gehäuseseitige Abdichtung dazu bei, dass Schmiermittel nicht entweicht und Verunreinigungen von den Laufbahnen ferngehalten werden.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) definiert die genormte Standard-Genauigkeit für Maß- und Lauffehlertoleranzen. Wälzlager dieser Klasse decken die Anforderungen klassischer Industrieanwendungen ab. Sie unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf bei fachgerecht gefertigten Lagersitzen und begrenzen Maßabweichungen während der regulären Betriebsphasen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Das Schmiermittel muss so gewählt werden, dass es diesen Temperaturbereich ohne frühzeitigen Viskositätsverlust oder Verharzen abdeckt.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper exakt und verhindert das gegenseitige Berühren der Kugeln während der Rotation. Dieses Käfigmaterial zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Es verträgt gängige Schmierstoffe sowie Betriebstemperaturen innerhalb der für dieses Wälzlager spezifizierten Grenzwerte.