KOYO
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Einreihiges Schrägkugellager 7217 B von JTEKT-KOYO mit 40-Grad-Druckwinkel und den Abmessungen 85x150x28 mm für kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen.
Das Schrägkugellager 7217 B von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen, die gleichzeitig in radialer und einseitig axialer Richtung wirken. Mit den Hauptabmessungen 85 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 28 mm entspricht das Lager den genormten Standardmaßen. Durch den Werkstoff 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch hohe Formstabilität aus. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet es sich für Einbauräume mit externer Schmierstoffversorgung.
Dieses einreihige Wälzlager nimmt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer definierten Lastrichtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Lager axiale Kräfte wirksam über die Schultern der Laufbahnen ab. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben, Pumpen oder Verdichtern, bei denen Wellen unter einseitiger Axialbelastung geführt werden müssen.
Da das Lager offen konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine bauseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie eine passende Schmierung mit Öl oder Fett. Das Modell verfügt über normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Abmessungen für die Baureihe 72. Bei der Konstruktion der Anschlussbauteile dienen diese Werte als Basis für passende Wellen- und Gehäusesitze.
Der Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Berührungslinien zwischen Kugeln und Laufbahnen schräg zur Radialebene verlaufen. Dadurch nimmt das Lager neben Radialkräften höhere Axialkräfte in einer Richtung auf als Lager mit kleinerem Winkel. Bei wechselnden Axiallasten ist eine paarweise Anstellung mit einem Gegenlager erforderlich.
Die Angabe bezeichnet das radiale Standardspiel des Lagers im unverbauten Zustand. Dieser Spielraum ermöglicht die freie Bewegung der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring. Nach dem Einbau verringert sich das Betriebsspiel durch die Passungen von Welle und Gehäuse auf das im Betrieb geforderte Maß.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der integrierte Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit und Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte die Betriebstemperatur der Lagerstelle berücksichtigt werden, damit der Schmierfilm stabil bleibt.
Offene Schrägkugellager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, was eine freie Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse erlaubt. Diese Bauart eignet sich für geschlossene Aggregate, in denen externe Dichtungen den Schmutzeintrag verhindern. Sie ermöglicht zudem eine direkte Schmierstoffversorgung ohne zusätzliche Reibungsverluste.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normklasse PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen von Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für industrielle Standardanwendungen. Für normale Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau bietet diese Ausführung eine bewährte Genauigkeit.