NSK
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Das zweireihige Schrägkugellager 5202 TNGC3 von NSK bietet mit 15x35x15,9 mm eine kompakte Bauform für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Dieses Schrägkugellager 5202 TNGC3 von NSK nimmt durch seinen zweireihigen Aufbau radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beide Richtungen auf. Die Konstruktion aus Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht der Normaltoleranz P0/ABEC 1 und besitzt einen Druckwinkel von 25 Grad. Als offenes Wälzlager ausgeführt, ermöglicht das Bauteil eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinensystem. Anwender erhalten ein formstabiles Lager für vielseitige Industrieanwendungen.
Konstrukteure wählen diese Bauart vor allem für kompakte Wellenlagerungen, an denen einreihige Lagerkonstruktionen zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. Der Druckwinkel von 25 Grad stützt auftretende Kippmomente stabil ab. Typische Anwendungen finden sich bei kombinierten Belastungen im industriellen Maschinenbau. Da das Lager beidseitig offen bleibt, bindet es sich direkt in vorhandene Schmiersysteme wie Ölbadschmierungen oder Fettumlaufschmierungen ein.
Das Nachsetzzeichen verweist auf zwei wesentliche Konstruktionsmerkmale: die vergrößerte Radiallagerluft C3 und den integrierten Polyamidkäfig. Die leicht erhöhte Lagerluft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse ohne Verspannung auszugleichen. Gleichzeitig führt der Käfig aus Polyamid die Wälzkörper geräuscharm sowie reibungsarm. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das zweireihige Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 15,9 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt, sodass das Bauteil in glatte Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Durch die zweireihige Anordnung der Wälzkörper und den Druckwinkel von 25 Grad überträgt das Lager radiale Kräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen. Die Bauform wirkt wie zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager und stützt dadurch auch statische und dynamische Kippmomente ab.
C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel wirkt einem unzulässigen Verspannen des Lagers bei festen Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entgegen. Dies unterstützt einen leichten Lauf während des Betriebs.
Der Werkstoff Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften aus. Dadurch läuft das Lager geräuscharm. Der Käfig begrenzt den zulässigen Betriebstemperaturbereich der Baueinheit auf ein Spektrum von -20 bis maximal +120 Grad Celsius.
Offene Schrägkugellager besitzen werksseitig weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Ausführung ist für Einbaustellen gedacht, an denen externe Dichtungen im Maschinengehäuse anliegen oder eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung über Schmierfett beziehungsweise Ölkreisläufe vorhanden ist. Zudem verringert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand.
Gefertigt wird die Komponente nach der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1). Dies stellt die gängige Standard-Genauigkeit für den klassischen Maschinenbau dar und definiert die zulässigen Maß- sowie Rundlauftoleranzen der Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
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