NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,51 € | 218,60 € |
| 5 | 23,02 € | 207,09 € |
Das Schrägkugellager 7220 B von NSK mit den Maßen 100x180x34 mm nimmt hohe kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten zuverlässig auf.
Das Schrägkugellager 7220 B von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Lagerungen mit anspruchsvollen Belastungsprofilen. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 34 mm führt das Bauteil rotierende Wellen präzise. Durch die versetzten Laufbahnen im Innen- und Außenring leitet das Lager Kräfte schräg zur Radialebene weiter. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bewährt sich das offene Lager im definierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Dieses einreihige Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo Radialkräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben, Pumpen oder industriellen Antriebssträngen. Da einreihige Schrägkugellager axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt der Einbau häufig angestellt gegen ein zweites Lager. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert dabei die Integration in zylindrische Gehäusebohrungen.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet einen Druckwinkel von 40 Grad zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Dieser steilere Winkel verleiht dem Wälzlager eine besonders ausgeprägte axiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern mit kleineren Winkeln. Zur Führung der Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig. Das offene Bauteil besitzt keine integrierten Dichtscheiben, weshalb Sie für eine externe Abdichtung und eine geeignete Schmierstoffversorgung im Gehäuse sorgen sollten. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Einbau in bestehende Maschinenkonstruktionen. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Flansch oder Haltenut.
Der Druckwinkel von 40 Grad leitet auftretende Kräfte schräg über die Wälzkörper ab. Dadurch nimmt dieses Bauteil hohe axiale Lasten in einer Richtung auf. Für die beidseitige axiale Führung einer Welle ist die paarweise Montage zweier Schrägkugellager in O- oder X-Anordnung üblich.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine Dicht- oder Deckscheiben. Schmierfett oder Schmieröl kann ungehindert an die Wälzkörper und Laufbahnen gelangen. Der Konstrukteur muss bei dieser Bauart eine externe Gehäusedichtung vorsehen, um das Lager vor Verschmutzung und Feuchtigkeit zu schützen.
Für dieses Wälzlager aus 100Cr6-Stahl ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad freigegeben. Innerhalb dieser Grenzen bleibt das Lagermaterial formstabil. Das verwendete Schmiermittel muss auf die im Betrieb herrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein, um Verschleiß zu vermeiden.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus und arbeitet problemlos mit mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen zusammen.
Dieses Bauteil wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich bei einreihigen Schrägkugellagern jedoch erst beim Einbau ein, indem das Lager axial gegen ein Gegenlager verspannt wird. Diese gezielte Anstellung definiert die spätere Führungsgenauigkeit der Welle.
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