NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 109,29 € | 983,59 € |
Das Schrägkugellager 7328 B von NSK nimmt mit 140 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axial- sowie Radialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7328 B ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 62 mm eignet sich dieses Lager für schwere Konstruktionen. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad. Die offene Ausführung ermöglicht eine gezielte Schmierung mit Öl oder Fett im laufenden Betrieb.
Dieses einreihige Lager stützt gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Lasten ab. Durch den 40-Grad-Druckwinkel nimmt es besonders hohe Axialkräfte auf und überträgt diese schräg zur Wellenachse. Maschinenkonstruktionen mit starker einseitiger Axialbeanspruchung greifen auf diese Bauart zurück. Für eine beidseitige axiale Führung kombinieren Konstrukteure zwei Lager in O- oder X-Anordnung.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und widersteht mechanischen Schwingungen sowie thermischen Belastungen bis +200 Grad. Im Vergleich zu Standardkäfigen trägt der Werkstoff Messing zu einer hohen Formstabilität bei anspruchsvollen Schmierverhältnissen bei. Die Fertigung erfolgt in normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Als offenes Lager ohne Flansch erfordert die Einbaustelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Gesamtbreite von 62 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen den genormten Maßen für schwere Industrie-Wälzlager. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse für einen passgenauen Sitz.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung, in der die Kräfte zwischen Innen- und Außenring über die Kugeln übertragen werden. Bei einem Winkel von 40 Grad nimmt das Lager hohe axiale Belastungen in einer Richtung auf. Gegenüber kleineren Druckwinkeln verringert sich die radiale Grenzbelastbarkeit leicht, während die axiale Tragfähigkeit steigt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Messingkäfig bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Wählen Sie das passende Schmiermittel anhand der Betriebstemperatur, damit der Schmierfilm auch bei thermischer Beanspruchung stabil erhalten bleibt.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Sie können den Schmierstoff frei wählen und das Lager bei Bedarf über eine Gehäuseschmierung nachfetten oder mit Öl versorgen. Dafür muss die umgebende Konstruktion mit externen Dichtelementen vor eindringenden Verunreinigungen geschützt werden.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern, vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Diese Ausführung eignet sich für den Großteil aller allgemeinen Maschinenbauanwendungen ohne extreme Rundlaufanforderungen. Sie bietet eine definierte Passgenauigkeit auf Normwellen und in üblichen Lagergehäusen.
Da ein einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau meist paarweise in O- oder X-Anordnung. Bei der O-Anordnung zeigen die Drucklinien nach außen, was eine steife Wellenführung ergibt. Die X-Anordnung federt Winkelfehler elastischer ab und erleichtert die Montage bei axial gegeneinander angestellten Wellen.
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