NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 15,26 € | 137,42 € |
Das Schrägkugellager 7316 -BE-MP von NKE Steyr nimmt kombinierte Lasten auf und bietet Maße von 80x170x39 mm für anspruchsvolle Lagerungen.
Das Schrägkugellager 7316 -BE-MP von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig wirkenden axialen Kräften ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Lager durch eine definierte Berührungslinie zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen aus. Bei einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 39 mm kommt das Bauteil dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen bei hohen Radialkräften verlässlich in einer axialen Richtung geführt werden sollen.
Der Einsatz erfolgt vorrangig in Lagerstellen, an denen gleichzeitig Radial- und einseitige Axialbelastungen auftreten. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage in der Praxis meist paarweise oder in Verbindung mit einem passenden Gegenlager. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei anspruchsvollen Wellenlagerungen, die neben starken Radialkräften eine präzise axiale Abstützung sowie Formstabilität verlangen.
Dieses Lager entspricht der Normaltoleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) und erfüllt damit die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, weshalb die axiale Sicherung über den Gehäusesitz vorgenommen wird. Um die vorgesehene Drucklinie wirksam zu nutzen, ist auf die korrekte Einbaurichtung der Schultern zu achten, damit die axiale Last über die tragende Schulter der Lagerringe verläuft.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Baubreite von 39 mm verfügt das Lager über genormte Abmessungen. Diese Werte ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Einreihige Ausführungen nehmen radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in genau einer Richtung auf. Die Laufbahnen sind in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt angeordnet. Treten axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf, ist die Kombination mit einem zweiten, entgegengesetzt montierten Schrägkugellager erforderlich.
Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Innenring, Außenring und Wälzkörper. Dieser Chromstahl bietet eine hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit sowie Ermüdungssicherheit im Wälzkontakt. Der Stahl widersteht hohen Kontaktspannungen und bildet die Grundlage für langlebige Industriewälzlager.
Mit der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) werden die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe definiert. Sie bildet den regulären Standard im Maschinenbau ab und eignet sich für Lagerungen, die keine eingeengten Spezialtoleranzen erfordern.
Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Bei der Konstruktion der Lagerstelle muss die axiale Sicherung daher über Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Gehäusedeckel erfolgen, die den Außenring in seiner vorgesehenen Position halten.
Da ein einzelnes einreihiges Lager Axialkräfte nur einseitig abstützt, erfordern wechselnde oder beidseitige Schubkräfte eine Anordnung aus zwei Lagern. Üblich sind dabei die O- oder X-Anordnung. Durch diese Paarung lässt sich zudem das gewünschte Lagerspiel oder eine definierte Vorspannung im System einstellen.
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