INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 4,16 € | 37,44 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3301 von INA-Schaeffler mit 12 mm Bohrung nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen in beiden Richtungen auf.
Das Schrägkugellager 3301 von INA-Schaeffler ist ein zweireihiges Wälzlager für Lagerstellen mit kombinierten Belastungen. Mit den Hauptabmessungen von 12 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite bietet diese Ausführung eine hohe Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum. Die Fertigung aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützen einen maßhaltigen Lauf in industriellen Anwendungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das zweireihige Schrägkugellager 3301 vor allem dort, wo gleichzeitig radiale Lasten und beidseitig axiale Führungskräfte wirken. Durch die Anordnung der zwei Kugelreihen entspricht die interne Geometrie einem gepaarten Lagersatz, benötigt jedoch weniger axialen Bauraum als zwei Einzellager. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialführung. Die Standardausführung des Außenrings ohne Flansch oder Ringnut erleichtert dabei den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Dieses offene Lager besitzt keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch lässt es sich flexibel über ein externes Schmiersystem mit Öl oder Fett versorgen. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und bleibt im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad formstabil. Da das Lager mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, eignet es sich für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetriebstemperaturen, ohne dass unzulässige Vorspannungen entstehen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Gesamtbreite von 19 mm. Dank dieser genormten Hauptmaße lässt es sich bei Reparatur- und Wartungsarbeiten rasch identifizieren und passgenau in die entsprechende Gehäuse- und Wellenkonstruktion einfügen.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen beider Kugelreihen nimmt dieses Wälzlager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die interne Geometrie wirkt ähnlich wie zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager, beansprucht aber weniger axialen Bauraum auf der Welle.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig festgelegte Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen des Innen- sowie Außenrings. Diese Einstufung passt zu gewöhnlichen Passungstoleranzen und gleicht die betriebsbedingte Wärmeausdehnung bei Arbeitstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad wirkungsvoll aus.
Da das Lager ohne berührende Dichtungen oder Deckscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen. Sie können das Bauteil je nach Konstruktion über ein zentrales Ölumlaufsystem, ein Ölbad oder eine manuelle Fettfüllung schmieren. Eine externe Abdichtung des Gehäuses ist dabei erforderlich.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff ist durchgehärtet und formstabil. Die Kugeln werden von einem Käfig aus Stahlblech geführt.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 (äquivalent zu ABEC 1 bzw. PN) gefertigt. Diese Toleranzklasse deckt alle regulären Anforderungen an Maß-, Rundlauf- und Planlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab und ermöglicht die problemlose Montage auf Standardwellen.