NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,78 € | 53,11 € |
| 30 | 5,58 € | 50,31 € |
Das offene NSK Schrägkugellager 7210 BWG mit 50 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in einer Richtung sowie radiale Lasten auf.
Das Schrägkugellager 7210 BWG von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch seine innere Geometrie leitet das Lager Radial- und Axialkräfte kombiniert weiter. Mit einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich diese Ausführung für kompakte Einbauräume. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo einseitig wirkende Längskräfte zusammen mit Querkräften auf eine Welle treffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Kraftkomponenten. Das offene Bauteil erlaubt eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über das umgebende Maschinengehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Laufkreis.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto höhere axiale Lasten stützt das Lager in Hauptlastrichtung ab. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung führt, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung. Das System deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager besitzt eine einreihige Bauform mit einem Druckwinkel von 40 Grad. Die Laufbahnen sind axial gegeneinander versetzt, sodass das Bauteil kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und einseitigen Axialkräften überträgt. Die Fertigung aus 100Cr6 Wälzlagerstahl sorgt für formstabile Ringe im laufenden Betrieb.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 50 mm für den Wellensitz. Der Außendurchmesser beträgt 90 mm und passt in standardisierte Gehäusebohrungen ohne Flansch oder Nut. Die Gesamtbreite liegt bei 20 mm, gefertigt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauart erzeugt keine Reibung durch berührende Dichtlippen und erlaubt den direkten Anschluss an vorhandene Öl- oder Fettumläufe der Maschine. Die Dichtfunktion gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt dabei die umliegende Gehäusekonstruktion.
Die Wirkungslinie der Kräfte verläuft unter einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dieser verhältnismäßig steile Kontaktwinkel verleiht dem Bauteil eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Treten wechselnde Axialkräfte auf, montieren Anwender ein zweites Gegenlager auf der Welle.
Das Lager lässt sich bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius einsetzen. Der integrierte Käfig aus Stahlblech widersteht diesen Temperaturen ohne Beeinträchtigung. Ausschlaggebend für die thermische Einsatzgrenze ist im Betrieb die Temperaturstabilität des gewählten Schmierstoffs.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Bei einreihigen Schrägkugellagern stellt sich das eigentliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung jedoch erst bei der Montage durch die axiale Gegenanstellung eines zweiten Lagers ein.
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