NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 25,26 € | 479,96 € |
| 3 | 50,53 € | 454,69 € |
Das Schrägkugellager 7321 BG von NSK nimmt mit 105 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7321 BG ist für kombinierte Belastungen in Industrieanwendungen konzipiert. Bei Schrägkugellagern sind die Laufbahnen im Innen- und Außenring in Achsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet, sodass die Wirkungslinie der Kräfte schräg zur Radialebene verläuft. NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft sowie in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das Bauteil behält auch bei anhaltenden axialen Belastungen seine geometrische Formstabilität.
Das Lager ist speziell für Wellenlagerungen ausgelegt, bei denen neben Radialkräften ausgeprägte Axiallasten aus einer Richtung einwirken. Da ein einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung übertragen kann, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise oder angestellt gegen ein zweites Lager. Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über bauseitige Öl- oder Fettschmiersysteme der jeweiligen Lagerstelle.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung und ermöglicht eine hohe axiale Belastbarkeit bei gleichzeitiger Aufnahme radialer Lastanteile. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Messingkäfig, welcher mechanischen Belastungen standhält und günstige Reibungseigenschaften mitbringt. Der spezifizierte Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung mit zylindrischem Außenring ohne Nut oder Flansch erleichtert zudem die präzise Montage in Gehäusebohrungen.
Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 49 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gestaltet. Die Fertigung erfolgt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieser Winkel bestimmt die Kraftwirkungslinie schräg zur Radialebene und ermöglicht die Aufnahme hoher axialer Lasten in einer Richtung. Je größer der Druckwinkel bemessen ist, desto höher fällt die axiale Belastbarkeit im Verhältnis zur radialen Tragfähigkeit des Schrägkugellagers aus.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt den ungehinderten Schmierstoffaustausch in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Der Schutz vor Verschmutzung sowie der Rückhalt des Schmiermittels werden bei solchen Konstruktionen über externe Wellen- und Gehäusedichtungen der umgebenden Baugruppe realisiert.
Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und bewähren sich bei erhöhten Betriebstemperaturen sowie Schwingungsbelastungen. Sie führen die Wälzkörper präzise entlang der Laufbahnen und eignen sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen innerhalb des Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad Celsius.
Da ein einreihiges Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, wird es üblicherweise gegen ein zweites Schrägkugellager angestellt verbaut. Durch diese Anordnung, etwa in O- oder X-Konfiguration, lässt sich das Lagerspiel gezielt justieren und die Wellenführung in beide Axialrichtungen sichern.
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