FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,16 € | 117,11 € |
| 20 | 12,32 € | 110,95 € |
Das Schrägkugellager 3309 -BD-XL-2HRS-C3 von FAG bietet mit 45x100x39,7 mm hohe Tragfähigkeit für beidseitig kombinierte Lasten samt wirksamem Dichtschutz.
Das Schrägkugellager 3309 -BD-XL-2HRS-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Baueinheit radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beide Richtungen auf. Die beidseitig angebrachten Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P6 arbeitet das Lager mit erhöhter Laufgenauigkeit.
Dieses zweireihige Lager kommt dort zum Einsatz, wo steife Wellenführungen gefordert sind und Kippmomente auftreten. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit kombinierten Belastungen und hohen Anforderungen an die axiale Führungsgenauigkeit im Maschinenbau. Die Konstruktion ersetzt funktionell zwei gegeneinander angestellte einreihige Schrägkugellager in O-Anordnung und beansprucht geringeren axialen Bauraum auf der Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Laufbahnen.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 gleicht Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse im Betrieb aus. Dadurch bleibt die Lagerfunktion im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erhalten, ohne dass unzulässige Verspannungen auftreten. Die berührenden Lippendichtungen halten Schmierstoff im Lagerraum zurück und vermindern das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Bei der Montage empfiehlt sich die Einhaltung der Toleranzvorgaben für Wellen- und Gehäusesitze.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Gesamtbreite von 39,7 mm auf. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Es handelt sich um eine standardmäßige Bauform für den direkten Einbau in zylindrische Lagersitze.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Lagerspiel ist größer gewählt, damit bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen kein Klemmen entsteht. Diese Eigenschaft unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf unter thermischen Schwankungen.
Die beidseitig montierten Lippendichtungen liegen an den Dichtflächen an und schirmen die Wälzkörper vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig dämmen sie den Austritt von Schmierstoff ein, was den Wartungsaufwand verringert und den Einsatz in beanspruchten Umgebungen ermöglicht.
Konstruktionsbedingt überträgt das zweireihige Lager gleichzeitig radiale Kräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte. Der Druckwinkel von 30 Grad sorgt für eine steife Führung der Welle gegenüber dem Lagergehäuse. Dadurch stützt das Bauteil auch auftretende Kippmomente wirksam ab.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Diese Spanne resultiert aus der Abstimmung des 100Cr6-Wälzlagerstahls, des robusten Stahlblechkäfigs und der temperaturbeständigen Werkstoffe der Dichtlippen.
P6 (entsprechend ABEC 3) definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als die herkömmliche Normaltoleranz. Das betrifft vor allem den Rundlauf sowie die Maßhaltigkeit von Bohrung und Außendurchmesser. Für den Betrieb bedeutet das eine höhere Führungspräzision der gelagerten Welle.
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