SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,11 € | 363,31 € |
| 5 | 38,24 € | 344,18 € |
Das Schrägkugellager 7219 BEGAM von SKF nimmt mit 95 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7219 BEGAM dient der Aufnahme kombinierter Lasten, bei denen radiale und einseitig wirkende axiale Kräfte gleichzeitig auftreten. Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt das Lager Axiallasten wirksam in eine Richtung. SKF fertigt die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett.
Der Einbau erfolgt vor allem an Lagerstellen, an denen hohe Axialkräfte in definierter Wirkrichtung auf die Welle treffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kontinuierlicher Kraftübertragung. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage häufig als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung. In dieser Konfiguration besitzt die Ausführung bereits eine definierte leichte Vorspannung, was die Führung der Welle unterstützt.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftlinie schräg zur Radialebene und ermöglicht eine hohe axiale Tragfähigkeit in Kraftrichtung. Für die Führung der Kugeln sorgt ein massiver Messingkäfig. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein genormtes Bauteil für definierte Einbauverhältnisse zur Verfügung.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm zeichnet sich die Ausführung durch einen Druckwinkel von 40 Grad, die Eignung für paarweisen Einbau mit leichter Vorspannung sowie einen Messingkäfig aus.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialbelastungen nur in einer Wirkrichtung auf. Die inneren Laufbahnen sind axial versetzt angeordnet, sodass die Kraft schräg über die Kugeln läuft. Sollen wechselnde oder beidseitige Axialkräfte abgestützt werden, kombinieren Sie zwei Lager in O- oder X-Anordnung.
Bei der offenen Bauform fehlen integrierte Dichtscheiben am Außen- und Innenring. Dadurch gelangt Schmierstoff aus einem zentralen Ölbad oder Umlaufkreislauf ungehindert an Wälzkörper und Käfig. Die Lagerstelle benötigt im Gehäuse eine externe Dichtung gegen eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit.
Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper mit hoher mechanischer Stabilität und geringem Verschleiß. Messing eignet sich für Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad und hält starken mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb stand.
Bei der Montage als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung ist dieses universell einsetzbare Lager so abgestimmt, dass ohne Passscheiben eine definierte leichte Vorspannung entsteht. Das minimiert das Lagerspiel im Betrieb, erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung und verbessert die Laufruhe unter Last.
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