SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,49 € | 313,23 € |
| 5 | 32,97 € | 296,75 € |
Das Schrägkugellager 7316 BECCM von SKF bietet mit 80 mm Bohrung, Messingkäfig und 40-Grad-Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Lasten.
Das Schrägkugellager 7316 BECCM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 80 x 170 x 39 mm. Als offenes Lager konzipiert, verzichtet diese Ausführung auf integrierte Dichtungen, wodurch der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen gelangt. Das Bauteil von SKF besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstruktionen mit kombinierten Radial- und Axialkräften nutzen diese Bauform für geführte Drehbewegungen.
Diese Ausführung nimmt Radialkräfte in Kombination mit einseitig wirkenden Axialkräften auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Lager Axiallasten in einer Richtung gezielt in die Tragstruktur ein. Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo eine definierte Führung der Welle unter kombinierten Lastverhältnissen gefordert ist. Da es sich um ein offenes Wälzlager handelt, dient das umgebende Gehäuse dazu, die Schmierstoffversorgung aufrechtzuerhalten und vor Schmutzeintrag zu schützen.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Messing zeichnet sich durch formstabile Laufeigenschaften aus, wodurch die Führung auch bei thermischer Beanspruchung im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad stabil bleibt. Zudem hält der Käfig die Kugeln auf Abstand, um direkten Kontakt untereinander zu vermeiden. In Verbindung mit dem Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Ein einreihiges Schrägkugellager dieser Ausführung nimmt Radialkräfte sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm entspricht es genormten Hauptabmessungen. Der integrierte Druckwinkel von 40 Grad unterstützt dabei die Aufnahme einseitiger Axialkräfte.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie, entlang der die Kontaktkräfte zwischen Kugel und Laufbahn übertragen werden. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die Übertragung hoher axialer Kräfte in eine Richtung. Dies unterstützt Wellenführungen, die einseitig axialen Schubkräften ausgesetzt sind.
Offene Wälzlager ermöglichen den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett aus dem übergeordneten Maschinensystem. Sie erzeugen kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit übernimmt bei dieser Konstruktion das umgebende Lagergehäuse.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich basiert auf der Werkstoffpaarung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem Messingkäfig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sind diese Grenzwerte zu berücksichtigen.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, maßliche Veränderungen durch Passungsüberdeckung beim Aufpressen sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen im Standardbetrieb auszugleichen.
Diese Kennzeichnung entspricht der regulären Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt die zulässigen Grenzabweichungen für Hauptmaße, Form- und Laufgenauigkeit fest und definiert die Maßgenauigkeit für standardisierte Anwendungen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership