NSK
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| 30 | 5,23 € | 47,11 € |
Das Schrägkugellager 7310 BEAT85 von NSK mit den Maßen 50x110x27 mm nimmt durch seinen 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axiallasten sowie Radialkräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7310 BEAT85 von NSK ist für Anwendungen konzipiert, bei denen kombinierte Belastungen auf die Welle wirken. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses offene Wälzlager über eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Für Konstrukteure und Instandhalter bietet die Bauform eine definierte Kraftübertragung bei einseitig wirkenden Axialkräften.
Das Schrägkugellager 7310 BEAT85 kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, die gleichzeitig Radiallasten und starke Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen müssen. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt das Lager diese kombinierten Kräfte gezielt über die Wälzkörper auf den Außen- und Innenring.
Typische Einsatzfelder sind starre Lagerungsanordnungen im allgemeinen Maschinenbau. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung abstützen können, erfolgt der Einbau in der Regel gegen ein zweites Lager, das die axiale Gegenführung übernimmt.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit bei kombinierter Belastung. Die Kraftwirkungslinie verläuft schräg zur Radialebene, wodurch axiale Schubkräfte wirksam abgestützt werden. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus.
Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtung wird das Lager über das umgebende Gehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Baubreite. Diese Maße sind maßgeblich für den passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Durch die genormten Anschlussmaße lässt sich das Wälzlager maßhaltig in bestehende Maschinenkonstruktionen integrieren.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Kugel und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad sorgt dafür, dass das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen kann. Je größer dieser Winkel ist, desto höher fällt der Anteil an abstützbaren Axialkräften aus.
Dieses Lager ist mit einem Polyamidkäfig ausgestattet. Dieser Kunststoffkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn und reduziert das Gewicht der rotierenden Komponenten. Zudem trägt das dämpfende Material zu einem ruhigen Laufverhalten bei und verringert Reibungsverluste im Vergleich zu schwereren Massivkäfigen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies definiert die gebräuchlichen Standardtoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau. Für industrielle Antriebslagerungen bietet diese Toleranzklasse eine erprobte Kombination aus Passgenauigkeit und gleichmäßigem Rundlauf auf der Welle.
Da diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben besitzt, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion. Sie können je nach Betriebsbedingung Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Achten Sie auf eine saubere Einbauumgebung und eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Einreihige Schrägkugellager können axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen. Bei einer Paarung in O- oder X-Anordnung stützen zwei gegeneinander angestellte Lager Axialbelastungen in beiden Richtungen ab. Zudem lässt sich über die gegenseitige Anstellung das Betriebsspiel oder eine gezielte Vorspannung für die Wellenlagerung einstellen.
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