FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,00 € | 19,05 € |
| 25 | 2,00 € | 18,05 € |
| 50 | 3,01 € | 17,04 € |
Auf einen Blick: Einreihiges Schrägkugellager 7201 -B-XL-JP von FAG mit den Maßen 12x32x10 mm für kombinierte Belastungen bei Normaltoleranz.
Das Schrägkugellager 7201 -B-XL-JP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 10 mm. Durch die gegeneinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring nimmt diese Konstruktion neben Radialkräften auch einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Dieses offene Lager besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Die Standardausführung eignet sich für kompakte Baugruppen im Maschinenbau.
Das einreihige Lager nimmt kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und einseitig wirkenden Axialkräften auf. Die Kraftübertragung erfolgt unter einem Druckwinkel von 40 Grad schräg zur Radialebene. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen kompakte Wellenlagerungen, Getriebestufen oder Pumpen. Als offene Bauform lässt sich das Bauteil direkt in Schmierstoffkreisläufe einbinden oder mit Schmierfett im Gehäuse versorgen.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Durch diesen steilen Winkel nimmt das Lager axiale Kräfte in einer Richtung auf. Für die Führung axialer Kräfte in Gegenrichtung ist ein zweites, gegengestelltes Lager erforderlich. Bei der Konstruktion ist auf die Orientierung der breiten und schmalen Schultern der Ringe zu achten. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 10 mm besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen für kompakte Wellen. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, weist der Außenring eine zylindrische Form ohne Nut oder Flansch auf, was den Einbau in Gehäusebohrungen erleichtert.
Der Druckwinkel von 40 Grad bezeichnet die Kraftwirkungslinie zwischen Kugeln und Laufbahnen. Durch den steilen Winkel nimmt das Lager axiale Lasten in einer Richtung auf. Da die Übertragung einseitig erfolgt, wird das Schrägkugellager in der Regel mit einem spiegelbildlich montierten Gegenlager kombiniert.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben gestattet die offene Bauform eine unmittelbare Schmierstoffversorgung über das Gehäuse, etwa per Ölumlauf oder Gehäusefettung. Zudem lässt sich das Schmiermittel bei Wartungsarbeiten unkompliziert erneuern. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine übergeordnete Gehäusedichtung vorzusehen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Werkstoff 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßlich stabil. Bei der Inbetriebnahme ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Einsatztemperatur der Anwendung freigegeben ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 im US-Standard. Dies bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Industriewälzlager mit normaler Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Sie bietet eine funktionale Passgenauigkeit bei normaler Radiallagerluft für reguläre industrielle Einbauten.
Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau meist paarweise gegeneinander angestellt, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Auf diese Weise lassen sich beidseitig auftretende Axialkräfte aufnehmen und das erforderliche Betriebsspiel der Welle gezielt einstellen.
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