KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,45 € | 122,58 € |
| 20 | 12,90 € | 116,13 € |
Das Schrägkugellager 7314 BG von JTEKT-KOYO mit 70x150x35 mm nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten im industriellen Maschinenbau auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7314 BG ist für kombinierte Belastungen ausgelegt, bei denen neben Radialkräften auch axiale Kräfte in einer Richtung wirken. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses offene Wälzlager über eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet auf den Laufbahnen der Ringe.
Dieses Radial-Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo erhebliche Axialkräfte einseitig abgestützt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in starren Wellenlagerungen mit kombinierter Belastung. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage üblicherweise gegengestellt zu einem zweiten Lager, um eine beidseitige axiale Führung der Welle zu ermöglichen.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem Bauteil eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit, da die Kraftübertragung unter einem steileren Winkel zur Radialebene erfolgt. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmiermittelversorgung mit Öl oder Fett. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad bei normaler Radiallagerluft und Standardtoleranz P0/ABEC 1.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Baubreite von 35 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechender Nenngröße.
Ein Druckwinkel von 40 Grad verlagert die resultierende Kraftübertragung stärker in die axiale Richtung. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager speziell für Anwendungen, bei denen im Verhältnis zur Radiallast sehr hohe einseitige Axialkräfte aufgenommen werden müssen.
Da die Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie der Schmierstoffrückhalt müssen über das umgebende Gehäuse, etwa durch Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, gelöst werden.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieses Bereichs behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Normale Lagerluft bedeutet, dass das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Standardbereich liegt. Dieses Spiel reduziert sich im eingebauten Zustand durch die Passungen auf Welle und Gehäuse sowie durch die betriebsbedingte Erwärmung auf das angestrebte Betriebsspiel.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager überträgt Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung. Zur Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen müssen zwei Lager gegeneinander angestellt montiert werden, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.