NSK
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Das zweireihige Schrägkugellager 3310 B-2ZRTNGC3 von NSK (50x110x44,4 mm) nimmt radiale sowie beidseitig axiale Belastungen bei leicht erhöhter C3-Radiallagerluft auf.
Das Schrägkugellager 3310 B-2ZRTNGC3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 44,4 mm. NSK fertigt diese Ausführung mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 25 Grad. Durch diese Konstruktion nimmt die Baueinheit radiale Kräfte sowie Axiallasten aus beiden Richtungen auf. Eine beidseitige Abdeckung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln im laufenden Betrieb.
Dieses zweireihige Schrägkugellager ist für Lagerungsstellen ausgelegt, an denen gleichzeitig radiale Lasten und beidseitig wirkende axiale Führungskräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche umfassen kompakte Wellenlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Durch die Auslegung der Laufbahnen stützt das Wälzlager auch auftretende Momentbelastungen innerhalb kompakter Bauräume ab.
Zudem deckt das Bauteil einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab, was den stabilen Einsatz bei entsprechenden Umgebungstemperaturen unterstützt.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Passungsübermaße zwischen Welle und Gehäuse aus, um Verspannungen zu vermeiden. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm, begrenzt jedoch die Betriebstemperatur auf maximal +120 Grad Celsius. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht standardisierten Anschlussmaßen für den direkten Austausch.
Das Lager besitzt eine Innenbohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 44,4 mm. Diese Maße entsprechen zweireihigen Schrägkugellagern der Standardreihe und ermöglichen eine passende Integration in Gehäusebohrungen ohne Flansch oder Nut.
Dank der zwei Kugelreihen und des Druckwinkels von 25 Grad überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen. Es nimmt radiale Führungskräfte ebenso auf wie axiale Kräfte aus wechselnden Richtungen. Die innere Anordnung verleiht der Lagerstelle zudem Steifigkeit gegenüber einwirkenden Momentbelastungen.
Die Bezeichnung C3 steht für eine Radiallagerluft, die über dem normalen Standardspielraum liegt. Dies trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung oder festen Passungssitzen nicht verspannen. Die erhöhte Lagerluft dient der Betriebssicherheit bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse.
Die zweiseitige Abdeckung schirmt die Laufbahnen und Kugeln vor grobem Staub sowie dem Eindringen fester Fremdkörper ab. Sie hält Fremdpartikel fern, ohne durch berührenden Schleifkontakt zusätzliche Reibung wie bei berührenden Dichtungen zu erzeugen. Das Bauteil bleibt dadurch leichtgängig.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Dieser Rahmen wird maßgeblich durch den Polyamidkäfig sowie die Abdeckungen bestimmt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine Härte und das Käfigmaterial seine elastischen Führungseigenschaften bei.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen und den Kugeln relativ zur Radialebene. Bei 25 Grad bietet das Lager ein ausgewogenes Verhältnis aus radialer Tragfähigkeit und axialer Kraftaufnahme in beiden Richtungen für Wellen mit kombinierten Lastprofilen.
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