NSK
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Das zweireihige Schrägkugellager 3307 B-2ZRTNGC3 von NSK nimmt mit 35 mm Bohrung und 80 mm Außendurchmesser kombinierte radiale und beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3307 B-2ZRTNGC3 ist als zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) konstruiert. Durch die beiden Kugelreihen überträgt dieses Bauteil Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen. Bei Hauptabmessungen von 35 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und einer Baubreite von 34,9 mm beansprucht die Einheit weniger axialen Einbauraum als zwei einzeln gepaarte einreihige Lager. Der Hersteller NSK fertigt das Produkt in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in rotierenden Systemen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig auftretende Querkräfte und beidseitige Längskräfte abgestützt werden müssen. Der integrierte Druckwinkel von 25 Grad sorgt für eine starre Führung der Welle bei wechselnden Lastrichtungen. Typische Einsatzfälle bilden Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau mit kombinierten Belastungsprofilen. Dank der beidseitigen Abdeckung bleibt die interne Schmierstofffüllung geschützt, während das Eindringen von groben Fremdpartikeln reduziert wird.
Die Ausführung B-2ZRTNGC3 zeichnet sich durch einen leichten Polyamidkäfig aus, der die Wälzkörper vibrationsarm führt und das Laufgeräusch im Betrieb dämpft. Die werksseitig leicht erhöhte Radiallagerluft der Klasse C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse aus. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und ermöglicht eine unkomplizierte Montage in zylindrische Gehäusebohrungen.
Das zweireihige Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 34,9 mm. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut.
Aufgrund des inneren Aufbaus mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 25 Grad nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Das Bauteil eignet sich dadurch zur festen Führung von Wellen gegenüber axialer Verschiebung.
Die Angabe C3 beschreibt eine leicht vergrößerte interne Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert ein Verspannen der Kugeln, falls im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Lagergehäuse entstehen oder feste Passungen gewählt werden.
Die Kennung 2Z steht für beidseitig angebrachte metallische Deckscheiben. Diese Abdeckungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und verringern den Schmierstoffaustritt, arbeiten dabei aber berührungsfrei. Daher verursacht diese Variante kaum zusätzliche Reibung und lässt hohe Betriebsdrehzahlen zu.
Der spezifizierte Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die obere Temperaturgrenze wird primär durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt, der innerhalb dieses Intervalls eine stabile Form und elastische Führung der Wälzkörper behält.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des klassischen Industrie- und Maschinenbaus vollständig ab.
NSK Deutschland GmbH
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