7206  BECBM Schrägkugellager von SKF
7206  BECBM Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7206 BECBM

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
16 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung geringe Axialluft
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,207 kg
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Schrägkugellager SKF 7206 BECBM
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Schrägkugellager SKF 7206 BECBM

Das Schrägkugellager 7206 BECBM von SKF führt mit 30 mm Bohrung, 40-Grad-Druckwinkel und Messingkäfig kombinierte Lasten bei hohen Drehzahlen präzise.

Das Schrägkugellager 7206 BECBM ist ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform ohne integrierte Dichtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt das Bauteil radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in einer Richtung auf. Durch die Explorer-Ausführung und die Toleranzklasse mit Maßgenauigkeit P6 sowie Laufgenauigkeit P5 ist das Lager für präzise Führungsaufgaben ausgelegt. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad bleibt das Material formstabil.

In welchen Lagerungen nimmt das Schrägkugellager 7206 BECBM Lasten auf?

Dieses einreihige Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo einseitig wirkende Axialkräfte und radiale Kräfte gleichzeitig aufgenommen werden müssen. Da die Bauform offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das Gehäuse, beispielsweise mit Öl oder Schmierfett. Die offene Ausführung ohne Flansch oder Ringnut am Außenring erlaubt einen ungehinderten Schmierstofffluss direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen.

Welche Funktion haben der 40-Grad-Druckwinkel und die Paarung?

Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit in Kraftrichtung. Die Variante BECBM besitzt eine angepasste Innengeometrie und einen formstabilen Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise auf Abstand hält. Bei paarweisem Einbau in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine definierte geringe Axialluft auf. Für beidseitige Axialkräfte wird das Lager gegen ein zweites Schrägkugellager angestellt.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 7206 BECBM?

Das Lager weist eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Standardabmessungen erleichtern den passgenauen Einbau in genormte Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad?

Der Druckwinkel beschreibt den Winkel zwischen der Radialebene und der Wirkungslinie der übertragenen Wälzkörperkräfte. Ein Winkel von 40 Grad ist speziell dafür ausgelegt, ausgeprägte axiale Kräfte in einer definierten Richtung aufzunehmen. Die radiale Kraftaufnahme erfolgt gleichzeitig, erfordert bei Einzelanordnung jedoch immer eine entsprechende axiale Gegenführung.

Welchen Vorteil bietet der Messingkäfig in dieser Ausführung?

Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen, schnellen Drehzahlwechseln und höheren Betriebstemperaturen spurtreu. Das Material weist gute Notlaufeigenschaften auf und ist unempfindlich gegenüber vielen Schmierstoffen. Dadurch eignet sich der Käfig besonders für industrielle Dauerbelastungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.

Was kennzeichnen die Toleranzklassen P6 und P5 bei diesem Lager?

Diese Ausführung kombiniert eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die Maßtoleranzen an Bohrung und Außendurchmesser fallen enger aus als bei Standardlagern. Gleichzeitig sorgt die P5-Laufgenauigkeit für einen vibrationsarmen, gleichmäßigen Rundlauf bei höheren Drehzahlen.

Wie wird das Schrägkugellager 7206 BECBM im Gehäuse abgedichtet?

Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben handelt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Radialwellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel schützen das Bauteil vor Schmutzeintrag und verhindern das Austreten des im System zirkulierenden Schmierfetts oder Öls.

Was ist bei der paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung zu beachten?

Die Ausführung ist für die universelle Paarung vorbereitet. Bei Montage zweier Lager unmittelbar nebeneinander in O- oder X-Anordnung stellt sich selbsttätig eine definierte geringe Axialluft ein. Zusätzliche Passscheiben zum Einstellen des Axialspiels sind bei dieser Paarung in der Regel nicht erforderlich.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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