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Das zweireihige Schrägkugellager 3320 -M mit den Maßen 100x215x82,6 mm nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen sicher auf.
Das Schrägkugellager 3320 -M von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den Druckwinkel von 35 Grad nimmt dieses Bauteil Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte gleichzeitig auf. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 82,6 mm eignet sich das Lager für schwere Industrieanwendungen mit begrenztem axialem Bauraum. Die Fertigung erfolgt in Standardtoleranz P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Konstrukteure nutzen dieses Lager dort, wo starre Wellenlagerungen hohe Führungskräfte in beide Richtungen verlangen. Zweireihige Schrägkugellager ersetzen oft zwei separate einreihige Lager und sparen so axialen Bauraum ein. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben, Pumpen oder industriellen Antriebssträngen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, binden Sie es direkt an ein bestehendes Öl- oder Fettschmiersystem an. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing hin. Dieser Werkstoff widersteht mechanischen Schockbelastungen, starken Vibrationen und thermischen Beanspruchungen verlässlicher als einfache Blechausführungen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen präzise in ihren Laufbahnen. Dies zahlt sich bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen aus, wenn Schmierstoffe mit speziellen Additiven zum Einsatz kommen.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 82,6 mm. Beide Kugelreihen sind in einem gemeinsamen Außenring ohne Flansch oder Nut untergebracht. Diese Maße entsprechen den standardisierten Vorgaben der Baureihe 3320 und ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Gehäusen.
Aufgrund des Druckwinkels von 35 Grad nimmt diese Bauform gleichzeitig hohe Radialkräfte und axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Durch die zweireihige Ausführung stützt das Bauteil auch Kippmomente wirkungsvoll ab. Konstruktiv entspricht die Anordnung zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern, benötigt jedoch weniger axialen Einbauraum auf der Welle.
Das Kürzel -M kennzeichnet eine Ausführung mit einem massiven Käfig aus Messing. Im Vergleich zu Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit gegenüber Vibrationen, Drehzahlschwankungen und chemischen Einflüssen von Schmierstoffen aus. Der Werkstoff sorgt für eine stabile Kugelführung auch unter anspruchsvollen thermischen Einsatzbedingungen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtanlage wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Achten Sie auf Schmierstoffe, die für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad geeignet sind.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus vollständig ab. Sie bietet standardisierte Anschlussmaße für den Wellen- und Gehäusesitz, sodass eine ordnungsgemäße Montage mit definierten Passungen möglich ist.
Der Hersteller spezifiziert den Einsatzbereich für dieses Lager von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der verarbeitete Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für einen sicheren Betrieb muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
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