NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,84 € | 15,92 € |
| 25 | 1,68 € | 15,08 € |
| 50 | 2,52 € | 14,24 € |
Schrägkugellager 7302 BW von NSK mit 15x42x13 mm nimmt radiale sowie einseitig axiale Belastungen über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7302 BW ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für kombinierte Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie einer Breite von 13 mm eignet sich dieses Lager für kompakte Einbaustellen. Die Laufbahnen im Innen- und Außenring sind gegeneinander versetzt angeordnet. Dadurch leitet das Lager Axialkräfte in einer Richtung gezielt über die Wälzkörper ab. NSK fertigt diese Ausführung mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Schrägkugellager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo Radialkräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager Axialbelastungen in einer Richtung auf. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit definierter axialer Schubrichtung. Da einreihige Schrägkugellager axiale Lasten nur in einer Richtung aufnehmen, erfordert die Konstruktion meist ein spiegelbildlich angeordnetes Gegenlager zur Führung der Welle.
Der Druckwinkel bestimmt die Wirkungslinie der übertragenen Kräfte zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die axiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauweise. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung über das umgebende System. Eine saubere Montageumgebung und externe Dichtelemente schützen die Laufbahnen.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 13 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch diese Maße lässt sich das Bauteil in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren.
Als einreihige Ausführung nimmt das Lager radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in genau einer Richtung auf. Die schräg versetzten Laufbahnen leiten die Axiallast im Winkel von 40 Grad weiter. Für eine beidseitige axiale Führung der Welle ist der Einbau eines zweiten, entgegengesetzt angestellten Schrägkugellagers oder eines geeigneten Gegenlagers erforderlich.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Dicht- oder Deckscheiben, sodass das Schmiermittel, Schmierfett oder Schmieröl, direkt an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig gelangt. Die Konstruktion der Lagerstelle muss durch externe Gehäusedichtungen vor dem Austritt des Schmierstoffs sowie vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit geschützt werden.
Ausgelegt ist das Schrägkugellager für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der integrierte Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermische Spezifikation zum Betriebsbereich passt.
Gefertigt ist dieses Wälzlager in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich hierbei um die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Laufflächentoleranzen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft deckt die Ausführung den regulären Bedarf im industriellen Maschinenbau ab.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Blechkäfige bieten ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit. Sie erleichtern das ungehinderte Einströmen des Schmiermittels in den Kontaktbereich zwischen Kugel und Laufbahn, was zur Wärmeabfuhr in der Lagerstelle beiträgt.
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