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Das Schrägkugellager 3308 -B-2Z-TV (40x90x36,5 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf und bietet beidseitige Schutzabdeckungen.
Das Schrägkugellager 3308 -B-2Z-TV ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 36,5 mm. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 32 Grad nimmt das Lager Radialkräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Dieses Bauteil eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen, bei denen eine starre Wellenführung auf engem Bauraum gefordert ist.
Die Konstruktion ist für Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften sowie auftretenden Kippmomenten konzipiert. Da zweireihige Schrägkugellager die Funktion zweier gepaarter Einzellager in einer kompakten Einheit vereinen, verringern sich der axiale Bauraumbedarf und der Montageaufwand. Der Druckwinkel von 32 Grad unterstützt eine starre Führung der Welle bei wechselnden axialen Kräften.
Die Variante -B-2Z-TV verfügt über beidseitige berührungslose Deckscheiben (2Z). Diese halten grobe Schmutzpartikel fern und verringern den Schmierstoffaustritt, ohne Reibungsverluste zu erzeugen. Der integrierte Polyamidkäfig (TV) senkt das Lagergewicht und fördert einen ruhigen Lauf. Beachten Sie bei der Planung den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Ausführung entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft für übliche Passungsverhältnisse im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Gesamtbreite von 36,5 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Maße ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze im industriellen Maschinenbau.
Die Schrägstellung der Laufbahnen überträgt die auftretenden Kräfte schräg zur Lagerachse. Ein Druckwinkel von 32 Grad verleiht dem zweireihigen Lager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit in beiden Richtungen und ermöglicht die steife Aufnahme von Kippmomenten. Dadurch bleibt die Welle auch bei wechselnden Lastrichtungen präzise in ihrer vorgesehenen Position geführt.
Das Nachsetzzeichen 2Z kennzeichnet beidseitig angebrachte metallische Deckscheiben. Diese Spaltabdeckungen schützen den Innenraum des Lagers vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel und Fremdkörper. Weil die Scheiben den Innenring nicht berühren, erzeugt das Lager im Betrieb keine zusätzliche Reibung, was den Betrieb bei unverminderter Drehzahlfähigkeit unterstützt.
Käfige aus Polyamid zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht, Elastizität und gute Laufeigenschaften aus. Sie dämpfen Vibrationen und reduzieren Laufgeräusche im Betrieb. In Verbindung mit dem Schmierstoff unterstützen sie eine gleichmäßige Führung der Kugeln innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad Celsius.
Normale Lagerluft beschreibt das werkseitige Radialspiel ohne zusätzliches Übermaß. Diese Einstufung ist auf gängige Standardpassungen von Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem fachgerechten Einpressen verbleibt ein definiertes Restspiel, das ein Klemmen der Wälzkörper verhindert und für einen leichten Lauf sorgt.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen industrieller Wälzlager. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus vollständig ab. Bauteile dieser Präzisionsstufe bieten eine verlässliche Rundlaufgenauigkeit bei standardmäßigen Fertigungstoleranzen der umgebenden Konstruktionselemente.
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