NSK
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Das Schrägkugellager 7007 B von NSK bietet mit 35 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 40-Grad-Druckwinkel präzise Führung für einseitige Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7007 B ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die abgestimmte Geometrie von Innen- und Außenring nimmt dieses Lager radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete Axialbelastungen auf. NSK fertigt das Modell in offener Bauform ohne integrierte Dichtscheiben. Dadurch eignet sich die Komponente für Konstruktionen mit externer Abdichtung und Schmierstoffzufuhr. Mit den Hauptabmessungen 35x62x14 mm fügt sich das Bauteil passgenau in entsprechende Aufnahmebohrungen ein.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bei kombinierten Belastungen, bei denen radiale Kräfte und einseitige Axialschübe zusammentreffen. Da ein einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage häufig paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem Gegenlager. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen. In mechanischen Systemen unterstützt das Bauteil die Führung rotierender Wellen.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet bei NSK einen Druckwinkel von 40 Grad. Dieser Winkel bewirkt eine erhöhte axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Ausführungen mit kleinerem Winkel. Vor Inbetriebnahme ist auf eine geeignete Schmierstoffversorgung zu achten, da das offene Lager für externe Schmiersysteme vorgesehen ist. Mit normaler Radiallagerluft und der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die Ausführung reguläre industrielle Anforderungen ab. Für Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad bietet der 100Cr6-Stahl formstabile Laufeigenschaften.
Die Ausführung besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Baubreite von 14 mm. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut gefertigt. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Aufnahmebohrungen nach Standardtoleranzen im Maschinenbau.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ermöglicht eine hohe axiale Belastbarkeit in einer definierten Lastrichtung. Dadurch eignet sich das Bauteil vor allem für Wellenlagerungen, bei denen einseitige Axialkräfte abgestützt werden müssen.
Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben ermöglicht den direkten Durchfluss von extern zugeführten Schmierstoffen wie Öl oder Fett. Zudem entfällt der Reibungswiderstand schleifender Dichtlippen. Konstruktionen mit separater Abdichtung im Lagergehäuse nutzen diese Bauform, um Schmiermittel bedarfsgerecht erneuern oder austauschen zu können.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der eingebaute Stahlblechkäfig ist für diese Betriebstemperaturen spezifiziert und führt die Kugeln bei kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, steht für die international standardisierte Normalgenauigkeit bei Maß- und Rundlauftoleranzen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager typische Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Die Passungen lassen sich auf gängige Wellen- und Gehäusemaße abstimmen.
Einreihige Schrägkugellager werden in der Praxis üblicherweise gegen ein zweites Lager angestellt. Bei dieser paarweisen Montage in X- oder O-Anordnung nimmt das Lagersystem axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Die Ausrichtung muss dabei so gewählt werden, dass die Hauptlast über die jeweilige Druckwinkelseite übertragen wird.
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