NSK
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| 35 | 3,50 € | 31,41 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 BTNG von NSK nimmt bei kompakten Abmessungen von 35x72x27 mm radiale und beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3207 BTNG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 27 mm. Hersteller NSK fertigt dieses Modell als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Durch die zweireihige Anordnung entspricht der Aufbau zwei gegeneinander gestellten einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum als zwei Einzellager.
Konstruktionen mit kombinierter Belastung aus Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften nutzen die zweireihige Wälzkörperanordnung für eine präzise Führung. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit begrenztem axialem Bauraum und wechselnden Belastungsrichtungen. Da das Lager offen ausgeführt ist, wird es direkt in das Schmiersystem der Baugruppe eingebunden oder die Lagerstelle mit einer externen Gehäusedichtung versehen.
Der Kennbuchstabe BTNG verweist auf den integrierten Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht im Vergleich zu massiven Metallkäfigen und unterstützt einen geräuscharmen Lauf der Wälzkörper. In Verbindung mit dem Nenndruckwinkel von 25 Grad überträgt das Wälzlager Axialkräfte wirksam in beide Richtungen. Mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Ausführung für übliche Einbautoleranzen im Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Maße betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Gesamtbreite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt. Diese genormten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze.
Ein Polyamidkäfig sorgt für eine elastische, reibungsarme Führung der Kugeln und trägt zur Geräuschdämpfung bei. Zudem verringert der Kunststoff die bewegte Masse im Wälzlager. Der zulässige Dauerbetrieb liegt für dieses Bauteil im vorgegebenen Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kräfte von den Wälzkörpern auf die Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 25 Grad ermöglicht die kombinierte Aufnahme von Radialkräften und axialen Kräften aus beiden Richtungen, was für eine hohe Steifigkeit der Lagerung sorgt.
Da dieses Lager als offene Ausführung ohne Dichtscheiben konstruiert ist, enthält es keine herstellerseitige Fettfüllung. Das Bauteil wird beim Einbau mit einem geeigneten Wälzlagerfett versehen oder über einen bestehenden Ölkreislauf der Maschine kontinuierlich mit Schmierstoff versorgt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor ist dabei vor allem der Werkstoff des Polyamidkäfigs. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Grenzen bietet der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eine stabile Form- und Maßhaltigkeit.
P0 ist die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager und entspricht der US-amerikanischen Einstufung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Genauigkeit entspricht den gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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