NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,99 € | 303,74 € |
| 5 | 31,97 € | 287,76 € |
Das Schrägkugellager 7319 BWG von NSK nimmt mit 95 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axial- sowie Radialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7319 BWG ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen in industriellen Lagerungen. Durch den Berührungswinkel von 40 Grad leitet diese Bauart einseitig wirkende Axialkräfte im Zusammenspiel mit Radiallasten gezielt in die Lagerringe ab. NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und einem formstabilen Stahlblechkäfig. Bei einem Außendurchmesser von 200 mm und 45 mm Breite eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Konstrukteure nutzen dieses einreihige Lager vor allem dort, wo ausgeprägte Axialkräfte aus einer Richtung zusammen mit Radialkräften wirken. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in entsprechenden Baugruppen meist paarweise oder als Gegenlagerung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Außenring ohne Flansch oder Nut ermöglicht eine zylindrische Aufnahme in Standardgehäusen nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Varianten mit kleineren Winkeln. Die geneigte Laufbahn führt die Wälzkörper präzise unter Schräglast. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle ein externes Dichtungskonzept gegen Staub und Feuchtigkeit. Zugleich erlaubt die offene Konstruktion eine gezielte Schmierstoffzufuhr über Öl- oder Fettumlaufsysteme, abgestimmt auf die jeweilige Betriebstemperatur der Maschine.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Gesamtbreite von 45 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 7319. Bei der Konstruktion sind diese Anschlussmaße für Welle und Lagergehäuse zu berücksichtigen.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kräfte von den Kugeln auf die Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 40 Grad unterstützt eine hohe axiale Kraftaufnahme in einer Richtung. Dadurch eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen, bei denen Axiallasten gegenüber den Radiallasten überwiegen.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Fensters ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff muss ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein.
Offene Lager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an Wälzkörper und Laufbahnen gelangt. Die Umgebungskonstruktion muss daher mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen ausgestattet sein, um das Austreten von Schmiermittel sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Diese Angabe bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager im industriellen Maschinenbau. Sie legt Grenzabweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Innen- und Außenring fest. Bauteile dieser Genauigkeitsklasse decken den Großteil üblicher Maschinenbauanwendungen ohne Sonderanforderungen an extreme Rundlaufgenauigkeit ab.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, werden zwei Lager gegeneinander angestellt montiert. Typische Anordnungen sind die O-, X- oder Tandem-Anordnung, wodurch sich Axialkräfte in beide Richtungen aufnehmen lassen.
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