NKE
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Das einreihige Schrägkugellager LJT1.5/8 von NKE Steyr nimmt mit 41,27 mm Bohrung und 35-Grad-Druckwinkel kombinierte Radial- und Axiallasten auf.
Das Schrägkugellager LJT1.5/8 ist als offenes, einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Mit einem Außendurchmesser von 88,9 mm und einer Breite von 19,5 mm entspricht das Lager gängigen zölligen Grundmaßen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Einreihige Schrägkugellager übertragen Kräfte unter einem definierten Winkel schräg zur Radialebene. Sie nehmen daher gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen kombinierte Kräfte und definierte Führungskräfte auftreten. Da dieses Modell Axialkräfte nur aus einer Richtung ableiten kann, kombinieren Konstrukteure das Lager häufig mit einem gegenläufig montierten Gegenlager.
Der Nenndruckwinkel bestimmt die Kraftverteilung im Wälzlager entscheidend. Ein Winkel von 35 Grad begünstigt eine hohe axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Schrägkugellager LJT1.5/8 direkt in ölgeschmierte Systeme einbinden oder mit externen Gehäusedichtungen schützen. Die Toleranzklasse P0/PN ist auf den regulären Rundlauf im Standardbetrieb ausgelegt.
Mit einer Bohrung von 41,27 mm (entsprechend 1 5/8 Zoll), einem Außendurchmesser von 88,9 mm und einer Breite von 19,5 mm basiert das Lager auf zölligen Grundmaßen. Diese Maße sind vor dem Einbau mit den Lagersitzen auf Welle und Gehäuse abzugleichen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene. Ein Wert von 35 Grad verleiht dem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Lastaufnahme in einer Richtung, während gleichzeitig radiale Kräfte abgestützt werden.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Es eignet sich für den Einsatz in geschmierten Gehäusen oder erfordert externe Dichtungselemente, um das Lager vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu schützen.
Durch die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und den verbauten Stahlblechkäfig lässt sich das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius betreiben. Die tatsächlich erreichbare Grenze hängt zusätzlich vom verwendeten Betriebsöl oder Schmierfett ab.
Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, entspricht das Bauteil der Norm-Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Ausführung bietet ein standardisiertes Betriebsspiel für reguläre Einbautoleranzen im Maschinenbau ohne spezielle Vorspannungsvorgaben.
Der Wälzkörperkäfig besteht aus profiliertem Stahlblech. Diese Konstruktion zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus, hält mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb stand und lässt dem Schmierstoff ausreichend Raum zur Umströmung der Kugeln.
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