SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,20 € | 98,91 € |
| 20 | 10,42 € | 93,69 € |
Das Schrägkugellager 7311 BEGBP von SKF mit den Maßen 55x120x29 mm nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen auf.
Das Schrägkugellager 7311 BEGBP von SKF ist ein offenes, einreihiges Radial-Kugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die schräg gegeneinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring nimmt das Bauteil gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Kräfte auf. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 29 mm eignet sich die Ausführung für definierte Wellenlagerungen im industriellen Maschinenbau.
Dieses Lager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo hohe Axialkräfte in einer Richtung mit radialen Betriebskräften zusammentreffen. Die Bauweise ist für Lagerungsanordnungen konzipiert, bei denen Wellen präzise geführt werden müssen. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure das Lager meist gegen ein zweites Lager an, um eine gegenseitige Führung der Welle bei wechselnden Lastrichtungen zu erzielen.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen und begünstigt eine hohe axiale Belastbarkeit entlang der Wirklinie. Für die Führung der Kugeln sorgt ein leichter Polyamidkäfig, der die Reibung reduziert und einen geräuscharmen Lauf unterstützt. Beim Einsatz ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zu berücksichtigen. Als offenes Wälzlager erfordert diese Variante zudem eine externe Abdichtung der Lagerstelle sowie eine passende Schmierstoffversorgung.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansch oder Nut. Dank dieser genormten Abmessungen lässt sich das Wälzlager passgenau in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze integrieren.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad ermöglicht die gezielte Übertragung hoher Axialkräfte in einer Richtung. Dadurch eignet sich dieses Lager besonders für Betriebsbedingungen, bei denen starke Axialschübe auf die Welle einwirken.
Der Käfig aus Polyamid führt die Wälzkörper mit geringer Eigenmasse, was die Trägheitskräfte im Betrieb senkt. Er dämpft Schwingungen, reduziert Reibungsverluste und trägt zu einer ruhigen Laufkultur bei. In Verbindung mit dem Schmierstoff ist die Materialbeständigkeit im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad gegeben.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion erlaubt es, das Schmiermittel, wie Schmierfett oder Öl, frei über das Gehäuse zuzuführen und auszutauschen. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit muss die umgebende Baugruppe über externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe verfügen.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt, was der Standard-Genauigkeit für Industrieanwendungen entspricht. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft. Das eigentliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung stellen Anwender bei der Montage über die axiale Anstellung gegen ein Gegenlager ein.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Temperaturgrenzen werden maßgeblich durch den Polyamidkäfig sowie den verwendeten Schmierstoff bestimmt. Für den störungsfreien Betrieb empfiehlt sich die Wahl eines Schmierfetts oder Öls, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf diese Einsatzgrenzen abgestimmt sind.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership