SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,65 € | 69,40 € |
| 30 | 7,30 € | 65,75 € |
Das Schrägkugellager 7308 BEGAPH von SKF bietet mit 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 40 Grad Druckwinkel präzise Führung bei kombinierten Lasten.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7308 BEGAPH aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Lasten auf. Durch die Explorer-Ausführung und die definierte Geometrie eignet sich das offene Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Dank der Fertigung ohne Dichtungen lässt sich das Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Laufbahnen führen, während der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad weite Betriebsbedingungen abdeckt.
Lager dieser Bauform kommen vorrangig dort zum Einsatz, wo Drehbewegungen mit Axialkräften zusammentreffen. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerung eine axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen sowie starren Führungsanordnungen. Weil das Lagerpaar bei O- sowie X-Anordnung eine leichte Vorspannung aufweist, ermöglicht die Paarung zweier Einzellager eine spielfreie Wellenführung, die wechselnde Axialkräfte abstützt.
Die Kennzeichnung weist auf abgestimmte Funktionseigenschaften für den universellen Paareinbau hin. Mit einer Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5 erfüllt das Bauteil gehobene Präzisionsanforderungen an Rundlauf und Passsitz. Bei satzweisem Einbau in O- oder X-Konfiguration stellt sich ohne Passscheiben eine leichte Vorspannung ein. Der formstabile Polyamidkäfig reduziert Reibung und Geräuschentwicklung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass offene Lager eine saubere Einbauumgebung sowie ein externes Dichtkonzept verlangen.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Bauteil standardisierten Hauptabmessungen. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das zylindrische Lager direkt in plane Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen Kugel und Laufbahn relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad bewirkt, dass das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen kann, ohne die Aufnahme radialer Kräfte zu vernachlässigen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauart ermöglicht eine direkte Versorgung über die zentrale Umlaufschmierung der Maschine mit Öl oder Fett und minimiert die Reibungsverluste gegenüber berührenden Dichtungen.
Die Einstufung kombiniert engere Maßtoleranzen der Klasse P6 für Bohrung und Außendurchmesser mit einer Laufgenauigkeit der höheren Klasse P5. Diese Abstimmung dient einem vibrationsarmen Rundlauf sowie einer exakten Positionierung der rotierenden Welle im Gehäuse.
Durch die universelle Ausführung für die Paarung entsteht beim Zusammenbau zweier Lager in O- oder X-Anordnung eine leichte Vorspannung. Dies erhöht die Steifigkeit des Lagersatzes und nimmt wechselseitige Axialbelastungen auf.
Mit einer Spanne von -20 bis +150 Grad deckt der zulässige Betriebsbereich weite Einsatzbedingungen ab. Begrenzt wird dieser Bereich im Wesentlichen durch den Werkstoff des Polyamidkäfigs sowie den verwendeten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
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