SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,11 € | 97,04 € |
| 20 | 10,21 € | 91,94 € |
Das Schrägkugellager 7210 BEGBP von SKF nimmt über seinen 40-Grad-Druckwinkel hohe Radial- und einseitige Axialkräfte bei 50 mm Bohrung auf.
Das Schrägkugellager 7210 BEGBP ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen in rotierenden Maschinenteilen. Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Innendurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite entspricht die Bauform gängigen Industriemaßen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet das Bauteil Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Durch die offene Konstruktion gelangt Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper.
Die Konstruktion eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen kombinierte Querkräfte und einseitig gerichtete Längskräfte zeitgleich einwirken. Weil einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig angestellt gegen ein zweites Wälzlager. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert die zylindrische Aufnahme in glatten Gehäusebohrungen.
Der steile Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerung eine erhöhte Tragfähigkeit gegenüber axialen Lastanteilen. Für die Führung der Kugeln sorgt ein leichter Polyamidkäfig, der die Reibung mindert und einen ruhigen Lauf begünstigt. Ausgelegt ist die Materialpaarung für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) in Verbindung mit normaler Radiallagerluft erleichtert den standardisierten Einbau in Serienkonstruktionen.
Ein einreihiges Schrägkugellager mit 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Es besitzt einen 40-Grad-Druckwinkel zur Übertragung kombinierter Radial- und einseitiger Axialkräfte. Innen- und Außenring bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6, während ein Polyamidkäfig die Wälzkörper führt.
Bedingt durch die innere Geometrie und die schräg versetzten Laufbahnen nehmen einreihige Schrägkugellager Axiallasten ausschließlich in einer Richtung auf. Für die Abstützung wechselnder oder beidseitiger Axialkräfte montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager in spiegelbildlicher Anstellung auf derselben Welle.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln auf den Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Wert von 40 Grad signalisiert eine Eignung für nennenswerte axiale Lastanteile, da die Kräfte schräg durch das Bauteil geleitet werden.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Grenze orientiert sich an der thermischen Beständigkeit des verbauten Polyamidkäfigs sowie an den Eigenschaften des verwendeten Lagerstahls. Zudem muss der gewählte Schmierstoff auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Ausgeführt ist das Wälzlager in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Norm ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardmäßige Normaltoleranz für industrielle Anwendungen dar und erlaubt den Austausch im Rahmen üblicher Passungssysteme auf Welle und Gehäuse.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine flexible Schmierung über das umgebende Maschinensystem, etwa durch Ölumlauf oder Gehäusefett. Gleichzeitig erfordert der offene Aufbau externe Dichtungen an der Lagerstelle gegen Schmutzeintritt.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership