FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,59 € | 125,14 € |
| 20 | 13,17 € | 118,56 € |
Das Schrägkugellager 3310 -BD-XL-TVH-C3 von FAG bietet mit den Maßen 50x110x44,4 mm hohe Tragfähigkeit für kombinierte Lasten im Maschinenbau.
Das zweireihige Schrägkugellager 3310 -BD-XL-TVH-C3 nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Bauteil Axialkräfte wirkungsvoll entlang der Berührungslinien der Wälzkörper. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgeführt in der Toleranzklasse P6 bietet diese Ausführung eine gesteigerte Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese zweireihige Ausführung bevorzugt dort, wo kompakte Lagereinheiten Kippmomente abstützen müssen. Durch die interne Anordnung entspricht das Bauteil funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern, benötigt jedoch weniger axialen Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen sowie in Konstruktionen mit beidseitiger Axialbeanspruchung. Bei solchen Anwendungen treten oft wechselnde Axialschübe auf, die dieses Wälzlager formstabil aufnimmt.
Der formstabile Polyamidkäfig (TVH) führt die Kugeln geräuscharm und zeichnet sich durch elastische Dämpfungseigenschaften aus. In Kombination mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad eignet sich dieser Käfigtyp für anspruchsvolle Betriebsumgebungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse sowie Passungseinschnürungen aus. Als offenes Lager benötigt die Konstruktion eine externe Abdichtung der Lagerstelle sowie eine passende Schmierstoffversorgung.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 44,4 mm weist das Schrägkugellager fest definierte Hauptabmessungen auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Vorgaben für zweireihige Schrägkugellager und ermöglichen eine direkte Integration in passende Gehäuse- und Wellensitze.
Ein Druckwinkel von 30 Grad beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen Kugel und Laufbahn zur Radialebene. Dieser Winkel ermöglicht eine ausgewogene Übertragung kombinierter Lasten, sodass das Bauteil radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte in die Anschlusskonstruktion leitet.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum vermindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder wenn feste Passungen die Laufringe verformen.
Der Käfigwerkstoff Polyamid reduziert das Bauteilgewicht und sorgt für ein geringes Laufgeräusch während der Wälzkörperführung. Das Material verträgt kurzzeitige Beschleunigungen schadlos und bleibt innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad formstabil.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmierstoffverlust muss durch die umgebende Konstruktion erfolgen, beispielsweise über externe Radial-Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel mit entsprechenden Dichtelementen.
Die Toleranzklasse P6 entspricht dem internationalen Standard ABEC 3 und definiert engere Fertigungstoleranzen für Maß- und Rundlaufgenauigkeit als die Normaltoleranz. Diese Ausführung unterstützt einen ruhigen Lauf und präzise Wellenführungen in dynamisch beanspruchten Baugruppen.
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