NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,59 € | 30,25 € |
| 35 | 3,18 € | 28,66 € |
Das Schrägkugellager 7302 BWG von NSK mit den Maßen 15x42x13 mm nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten zuverlässig auf.
Dieses einreihige Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Schrägkugellager 7302 BWG besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Dank der normalen Radiallagerluft und der Führung durch einen Stahlblechkäfig eignet sich die Baueinheit für präzise geführte Wellen im Maschinenbau. Das Bauteil von NSK ist für definierte axiale Belastungsrichtungen ausgelegt.
Die Konstruktion kommt zum Tragen, wenn Radialkräfte mit gleichzeitigen axialen Kräften aus einer Richtung zusammenwirken. Wellenlagerungen mit einseitiger Schubbelastung bilden den typischen Schwerpunkt. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie in der Praxis meist paarweise oder gegen ein zweites Lager angestellt montiert. Der Schmierstoff gelangt durch die offene Bauform direkt an die Wälzkörper.
Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt den Kraftübertragungsweg schräg zur Radialebene. Dieser Winkel verleiht dem Schrägkugellager eine hohe Tragfähigkeit gegenüber axialen Beanspruchungen. Bei der Konstruktion und Montage ist auf die korrekte Ausrichtung der Schultern am Innen- und Außenring zu achten. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig, wodurch sich das Lager auch bei thermischer Einwirkung bewährt.
Das Lager weist eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Prüfen Sie diese Anschlussmaße vor dem Einbau anhand Ihrer Konstruktionszeichnung oder an der Welle Ihrer Maschine.
Ein Druckwinkel von 40 Grad überträgt Kräfte unter einer definierten Neigung zwischen Innen- und Außenring. Diese Geometrie unterstützt besonders die Aufnahme einseitiger Axialkräfte bei gleichzeitig anliegender Radiallast. Das Lager ist dadurch für Führungswellen ausgelegt, die neben Rotationskräften auch Axialschub ableiten.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht eine variable Schmierung über den umgebenden Schmierölkreislauf oder gezielte Fettnachschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Drehwiderstand im Betrieb. Konstrukteure müssen für den Schutz vor Fremdkörpern eine geeignete Gehäuseabdichtung vorsehen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand und hält die Reibung im Betrieb gering. Er zeichnet sich durch Formstabilität bei mechanischen Erschütterungen aus und harmoniert mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Zudem ist Stahlblech widerstandsfähig gegenüber handelsüblichen Schmierfetten und Schmierölen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Diese thermische Beständigkeit resultiert aus der Kombination des 100Cr6-Wälzlagerstahls mit dem Stahlblechkäfig. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze vor Ort bleibt jedoch die Wärmebeständigkeit des von Ihnen gewählten Schmierstoffes.
Die Bezeichnung P0 entspricht der Standardtoleranzklasse, während ABEC 1 die vergleichbare US-amerikanische Klassifizierung darstellt. Beide Angaben stehen für die normale Standardpräzision bei Maßhaltigkeit und Rundlauf im Maschinenbau, wie sie für allgemeine Wälzlageranwendungen üblich ist.
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