SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,81 € | 52,27 € |
Einreihiges Schrägkugellager 7208 BECBJ von SKF mit 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 40-Grad-Druckwinkel für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7208 BECBJ von SKF nimmt als einreihiges Wälzlager gleichzeitig Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg gegenüberliegenden Laufbahnen von Innen- und Außenring leitet das Lager axiale Führungskräfte gezielt über die Wälzkörper ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Schrägkugellager 7208 BECBJ ist für Lagerstellen konzipiert, an denen hohe axiale Kräfte in einer Richtung mit radialer Belastung kombiniert auftreten. Da ein einzelnes Schrägkugellager axiale Lasten ausschließlich in einer Wirkrichtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in rotierenden Systemen typischerweise im Verbund mit einem zweiten Lager, das die axiale Führung in Gegenrichtung übernimmt.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit bei radialen und axialen Beanspruchungen. Die Ausführung BECBJ ist für den satzweisen Einbau abgestimmt: Bei einer Montage als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung stellt sich herstellerseitig eine geringe Axialluft ein. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffversorgung sowie Schutz vor Schmutz über das umgebende Gehäuse erfolgen.
Mit schräg zueinander versetzten Laufbahnen und einem Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese SKF-Ausführung radiale Kräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft und normaler Toleranzklasse nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 18 mm eignet sich das Lager für zylindrische Lagersitze. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, wodurch sich das Bauteil bündig in Gehäusebohrungen montieren lässt.
Der Druckwinkel von 40 Grad beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Wälzkörper auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Dieser Winkel begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte im Verhältnis zur Radialbelastung und sorgt für eine definierte Kraftübertragung im Betrieb.
Die Ausführung ist für den paarweisen Einbau abgestimmt. Werden zwei Lager in O- oder X-Anordnung gegeneinander montiert, ergibt sich herstellerseitig eine geringe axiale Lagerluft. Dies unterstützt die gezielte Einstellung des Wellenspiels bei wechselnden Kraftrichtungen in der Lagerstelle.
Ausgelegt für Temperaturen von -20 bis +150 Grad deckt das Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ein weites thermisches Betriebsfenster ab. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Gefüge formstabil, sofern das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben und wird ohne Fettfüllung geliefert. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das jeweilige Maschinensystem, beispielsweise über eine Ölschmierung oder externe Befettung, während externe Dichtungen die Lagerstelle vor Verunreinigungen schützen müssen.
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