SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,55 € | 48,41 € |
| 30 | 5,10 € | 45,86 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 A-2ZTN9/MT33 von SKF nimmt bei 35x72x27 mm radiale und axiale Kräfte beidseitig auf.
Dieses zweireihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verbindet zwei Kugelreihen in einer kompakten Baueinheit. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Schrägkugellager 3207 A-2ZTN9/MT33 kombinierte Radial- und Axialbelastungen in beiden Richtungen stabil auf das Gehäuse. Die Fertigung in der Toleranzklasse P6 bietet eine definierte Lauf- und Maßgenauigkeit. Dank der beidseitigen metallischen Abdeckung bleibt der Schmierstoff im Lagerraum geschützt.
Zweireihige Schrägkugellager kommen vor allem dort zum Einsatz, wo starre Wellenführungen gefordert sind und einreihige Ausführungen zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit beidseitig wirkenden Axialschüben. Durch die Auslegung als zweireihiges Lager nimmt die Konstruktion auch anfallende Kippmomente auf. Das Wälzlager von SKF eignet sich insbesondere für Wellen, bei denen Radiallasten mit wechselnden Schubkräften zusammentreffen.
Der Kennbuchstabe TN9 kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid, der für geringe Reibung und einen ruhigen Lauf sorgt. In Verbindung mit dem Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad bewährt sich diese Ausführung in anspruchsvollen Industrieumgebungen. Die beidseitigen Deckscheiben halten grobe Schmutzpartikel berührungslos ab, ohne zusätzliche Reibungswärme wie berührende Dichtlippen zu erzeugen. Für die Konstruktion ist zudem die normale Radiallagerluft auf reguläre Betriebstemperaturen abgestimmt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 27 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Gehäusebohrungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Kugelreihen und den Laufbahnen im Verhältnis zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad nimmt das Lager erhebliche Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gleichzeitig stützt die zweireihige Geometrie auftretende Biegemomente der Welle wirkungsvoll ab.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Stahlblech decken den Wälzkörperraum berührungslos ab. Sie verhindern das direkte Eindringen von Schmutz und Spänen und halten die Fettfüllung im Lager. Da kein Schleifkontakt zur Innenringschulter besteht, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste oder hitzebedingte Drehzahlverluste.
Die Toleranzklasse P6 entspricht der Einstufung ABEC 3 und definiert engere Fertigungstoleranzen als die normale Standardklasse. Dies betrifft sowohl die Maßgenauigkeit der Bohrung und des Außendurchmessers als auch den Rundlauf. Das Lager läuft dadurch vibrationsärmer und erreicht eine höhere Führungsgenauigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +110 Grad Celsius. Begrenzt wird das obere Temperaturniveau im Wesentlichen durch den Polyamidkäfig TN9 sowie die Schmierfettfüllung MT33. Für Standardanwendungen im industriellen Dauerbetrieb bietet dieses Temperaturfenster ausreichend Sicherheitsreserven.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager mit dem genormten Standardspiel gefertigt ist. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse bei üblichen Passungswahlen aus. Für Anwendungen ohne ungewöhnliche Temperaturdifferenzen stellt diese Lagerluftklasse die richtige Wahl dar.
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