SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,17 € | 46,49 € |
Das Schrägkugellager 7304 BECBM von SKF mit den Maßen 20x52x15 mm nimmt radiale sowie einseitig hohe axiale Kräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7304 BECBM von SKF ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm entspricht das Bauteil genormten Einbaumaßen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ermöglicht den Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Durch den massiven Messingkäfig führt das offene Lager die Wälzkörper vibrationsarm. Die Ausführung als SKF Explorer Lager verbindet Maßgenauigkeit nach P6 mit gesteigerter Laufgenauigkeit nach P5 für ruhigen Lauf.
Konstruktionen mit kombinierten Belastungen nutzen den Druckwinkel von 40 Grad, da er beträchtliche Axialkräfte in einer Richtung aufnimmt. Häufig arbeitet diese Bauform paarweise mit einem zweiten Schrägkugellager zusammen. In O- oder X-Anordnung montiert, weist der Lagersatz eine geringe Axialluft auf, was Kippmomente präzise abstützt. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, bei denen Wellen unter definierten Axialschüben geführt werden. Das Fehlen von Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über den betrieblichen Öl- oder Fettkreislauf.
Der verbaute Messingkäfig bewährt sich bei erhöhten Betriebstemperaturen sowie bei stoßartigen Belastungen, da Messing günstige Reibungswerte aufweist. Die Kombination aus P6-Maßgenauigkeit und P5-Laufgenauigkeit bedeutet geringere Rundlauffehler als bei Standardlagern. Zudem verlangt dieses offene Lager eine saubere Einbauumgebung und passende Schmierstoffversorgung. Für den paarweisen Einbau ist die definierte geringe Axialluft bereits herstellerseitig abgestimmt, was Einstellarbeiten im Gehäuse vereinfacht.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Aufgrund dieser Abmessungen eignet sich das Wälzlager für kompakte Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Berührungskräfte zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 40 Grad befähigt das einreihige Lager dazu, hohe einseitige Axialkräfte zusätzlich zu radialen Kräften aufzunehmen. Das unterscheidet Schrägkugellager funktional von normalen Rillenkugellagern.
Das Kürzel beschreibt die Fertigungspräzision: Die Maßgenauigkeit entspricht der Klasse P6, während die Laufgenauigkeit nach P5 gefertigt ist. Beide Klassen liegen über der normalen Standardtoleranz. Dies bewirkt einen ruhigeren Lauf der Welle, verringert Vibrationen und reduziert die dynamische Beanspruchung im Lagergehäuse.
Bei paarweiser Montage in O- oder X-Konfiguration entsteht bauartbedingt eine gezielt geringe Axialluft. Dies ermöglicht die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen und erhöht die Steifigkeit der Lagerung. Zusätzliche Passscheiben zur axialen Spieleinstellung sind bei dieser abgestimmten Lagerausführung in der Regel nicht erforderlich.
Als offenes Lager ist die Ausführung für den direkten Betrieb im Ölbad oder in geschmierten Maschinengehäusen ausgelegt. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Einbau erfordert allerdings eine geschützte Umgebung oder externe Dichtungen am Gehäuse, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der massive Messingkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation den gewünschten Einsatzbereich vollständig abdeckt.
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