NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,65 € | 12,33 € |
| 25 | 1,30 € | 11,68 € |
| 50 | 1,95 € | 11,03 € |
Das Schrägkugellager 7202 BW von NSK bietet mit den Maßen 15x35x11 mm eine kompakte Führung für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7202 BW nimmt gleichzeitig Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg gegeneinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring leitet das Lager die anfallenden Kräfte gezielt über die Wälzkörper ab. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht es einen ungehinderten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Das Fabrikat von NSK ist aus klassischem Wälzlagerstahl gefertigt und für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Einreihige Ausführungen dieser Bauart kommen überall dort zum Einsatz, wo reine Rillenkugellager an ihre Grenzen stoßen, weil merkliche Axialkräfte in einer Richtung abgestützt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in rotierenden Wellensystemen mit einseitig gerichteter Axialbelastung. Da das Einzellager Axiallasten nur einseitig aufnehmen kann, erfolgt der Einbau im Betrieb meist gegen ein zweites Lager angestellt. So lassen sich Wellenführungen präzise vorspannen und führen.
Der Druckwinkel bestimmt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Mit einem Winkel von 40 Grad ist die Variante BW darauf ausgelegt, hohe axiale Lastanteile im Verhältnis zur Radiallast aufzunehmen. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist zu beachten, dass dieses offene Lager auf eine externe Abdichtung der Gehäuseumgebung angewiesen ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper, während die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 dem Standard entspricht.
Als einreihiges Wälzlager mit 15 mm Innen- und 35 mm Außendurchmesser zeichnet sich die Ausführung durch schräg versetzte Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 40 Grad aus. Dadurch nimmt die Konstruktion kombinierte Radial- und Axialkräfte auf, wobei die axiale Lastaufnahme konstruktionsbedingt in eine Richtung wirkt.
Die Hauptabmessungen betragen 15 mm für die Bohrung, 35 mm für den Außendurchmesser sowie eine Baubreite von 11 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Maße erleichtern den Austausch in bestehenden Gehäusen und auf passenden Wellensitzen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine schleifenden oder berührungslosen Dichtscheiben. Diese Bauform eignet sich für Einbauräume, in denen die Schmierung über ein gemeinsames Ölbad oder eine Gehäusefettung erfolgt. Zudem reduziert das Fehlen integrierter Dichtlippen den Drehwiderstand der Einheit.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel und der Radialebene. Ein steiler Winkel von 40 Grad begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte im Verhältnis zur Radiallast. Das Bauteil bietet dadurch eine hohe axiale Steifigkeit in Lastrichtung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Entscheidend für den Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte ist die Wahl eines geeigneten Schmierstoffs im Gehäuse.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standard-Toleranzklassen P0/PN sowie ABEC 1. Bei Schrägkugellagern dieser Bauart wird das eigentliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung typischerweise erst während der Montage über das Anstellen gegen das Gegenlager präzise eingestellt.
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